CAS Altern – systemisch betrachtet

Beschreibung und Konzeption

In einer systemischen Betrachtungsweise ist der Mensch in Zusammenhang mit seiner Umwelt zu sehen. Der Mensch ist Element eines Systems und sein Verhalten ist demnach nur in seiner Lebenssituation und seinem individuellen Lebenskontext zu verstehen. Im Fokus der Betrachtung stehen Interaktionen, das heisst das Zusammenspiel im Person-Umwelt-System. Darin wird auf Wechselwirkungen im Hier und Jetzt geachtet und ein Sinnzusammenhang konstruiert. Wo in erster Linie Beziehungen zwischen Personen betrachtet werden, spricht man von einem sozialen System.

Bezogen auf Altern bedeutet eine systemische Betrachtungsweise, dass die Lebenssituation jedes älter werdenden Menschen, als das vorläufige Ergebnis eines Zusammenspiels von verschiedenen Ebenen des Person-Umwelt-Systems zu verstehen ist. Veränderungen in einem Teilbereich dieses Person-Umwelt-Systems haben unmittelbare Auswirkungen auf die anderen Komponenten und beeinflussen die subjektive Lebensqualität des Einzelnen sowie die Merkmale des gesamten Systems.

Für die gerontologische Praxis bedeutet dies, dass wirkungsvolle und tragfähige Lösungen dann gefunden werden können, wenn konsequent das gesamte Person-Umwelt-System in den Blick genommen wird.

Das Angebot wird zurzeit überarbeitet. Bei Fragen steht Ihnen Maja Grolimund Daepp gerne zur Verfügung (maja.grolimunddaeppnoSpam@bfh.ch, Telefon +41 31 848 45 79).
Die Neuausschreibung erfolgt anfangs 2019.

Durchführung/Kursdaten

Oktober 2019 bis Mai 2020

Infoveranstaltung

Infoveranstaltung Master-, Diploma-, Zertifikats-Studiengänge des Instituts Alter (Januar 2019)
Infoveranstaltung Master-, Diploma-, Zertifikats-Studiengänge des Instituts Alter (April 2019)

Code

C-A-3