Institut Alter 27. August 2013
Institut Alter
 

Newsletter des Instituts Alter

Der Newsletter des Instituts Alter der BFH erscheint ca. 5x jährlich und informiert Sie über Aktualitäten aus dem Institut, über Fachbeiträge, laufende Fachdiskussionen und spannende Weiterbildungsangebote. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

Freundliche Grüsse
Elsmarie Stricker, Leiterin Bildung
elsmarie.strickernoSpam@bfh.ch, T +41 31 848 36 73

Im Fokus

Alterskonzepte als Beitrag zum Stadt- und Gemeindemarketing

Vor dem Hintergrund des wachsenden Anteils älterer Menschen in den Städten und Gemeinden müssen diese geeignete Konzepte erarbeiten, um langfristig als Wohn-, Arbeits- und Freizeitort attraktiv zu bleiben. Hierzu gehört sicherlich, die spezifische Perspektive älterer Menschen zu berücksichtigen im Sinne einer altersfreundlichen Stadt oder Gemeinde. Es gilt aber auch für jüngere Generationen ein Lebensumfeld zu schaffen, das ihnen angemessene Angebote bietet. Nachdem lange Zeit vor allem die erste Perspektive nicht so sehr im Fokus der Stadtentwicklung stand, haben in den letzten Jahren viele Städte und Gemeinden ein Alterskonzept entwickelt. So auch die Stadt Bern. Für die Entwicklung und die konkrete Umsetzung dieses Konzepts ist das Alters- und Versichertenamt (AVA) zuständig.
Wie die AVA-Leiterin Rita Gisler ihre Aufgabe versteht, erfahren Sie im Interview (Präsenz 2/2013).

Aufgeschnappt

«Gute Taten verlängern das Leben»

Ob Aushelfen in der Suppenküche, Pflegeeinsätze im Altersheim oder kostenfreie Kinderbetreuung: Wer über 55 ist und sich ehrenamtlich engagiert, lebt offenbar bis zu sechs Jahre länger als Gleichaltrige, die keinem Ehrenamt nachgehen. Zu dieser Erkenntnis kamen US-Forscher, die 14 Studien aus den vergangenen 25 Jahren auswerteten. Insgesamt wurden die Daten von rund 50'000 Menschen von drei Kontinenten untersucht. Dabei machte das Geschlecht der freiwilligen Helfer keinen Unterschied, ebenso wenig die körperliche Gesundheit oder zu welcher Ethnie er oder sie sich zählte.

Sehen Sie mehr dazu in der SRF-Sendung «Puls» vom 17. Juni 2013

Veranstaltungen

Abschluss-Symposium zum europäischen Grossprojekt «Third Age Online»

Mit der Frage, wie sich älter werdende Menschen in der digitalen Welt zurechtfinden, setzen sich Fachleute am Donnerstagnachmittag, 12. September 2013 in einem öffentlichen Symposium auseinander. TAO steht für «Third Age Online» und ist ein europäisches Projekt unter der Federführung der BFH. TAO will Wege aufzeigen, um die Möglichkeiten von Online-Communitys vermehrt auch für ältere Menschen zu erschliessen. Zugleich soll TAO das Potenzial von aktiven älteren Menschen nutzen, um gemeinnützige Projekte von Online-Communitys zu fördern.

Das Symposium richtet sich besonders an Seniorenorganisationen, diakonische Mitarbeitende, Senioren-Lernzentren etc., die an der Weiterentwicklung ihrer Angebote interessiert sind und die Kontaktmöglichkeiten sowie Tipps für die praktische Alltagsarbeit suchen. 

Kurzreferate, Dialog-Präsentationen und eine Diskussionsrunde in der Art eines „Senioren-Clubs“ prägen den Nachmittagsanlass auf der gemeinsamen Suche nach den relevanten Faktoren, um sich in der digitalen Welt zurechtzufinden.

Weitere Informationen

Nächster Beginn der Studiengänge

Oktober 2013: CAS Altern – systemisch betrachtet (Modul des MAS Gerontologie)

Oktober 2013: DAS Angehörigen- und Freiwilligen-Support

Dezember 2013: DAS Demenz und Lebensgestaltung

Januar 2014: CAS Gerontologie als praxisorientierte Wissenschaft  (Modul des MAS Gerontologie)

Vollständiges Weiterbildungsangebot

Vollständiges Weiterbildungsangebot

Nächste Infoveranstaltungen

Master-, Diploma-, Zertifikats-Studiengänge des Instituts Alter

Informieren Sie sich über unser umfassendes Studienangebot und die verschiedenen Abschlussmöglichkeiten. Die nächsten Infoveranstaltungen des Instituts Alter finden am Montag, 9. September 2013 in Zürich sowie am 16. September 2013 in Bern statt.

News in eigener Sache

Neues Weiterbildungsprogramm 2013/2014 ist da

Anfang August ist das neue gedruckte Weiterbildungsprogramm des Instituts Alter erschienen. Sie finden darin wiederum eine reichhaltige Palette an Veranstaltungen vom eintägigen Kurs bis zum mehrjährigen Studiengang zu unterschiedlichen Themen im Kontext Alter.

Das Programm liegt den nächsten Ausgaben der Magazine «impuls» und «FREQUENZ» bei. Gerne stellen wir es Ihnen auch separat zu. Bestellen Sie es im Institut Alter.

Angehörigen- und Freiwilligen-Support in massgeschneiderter Form

Das Studienangebot wurde seit dessen Beginn 2008 permanent weiterentwickelt. Dem zunehmenden Bedarf nach flexiblen Weiterbildungsmöglichkeiten haben wir mit einer Modulariserung des Angebots entsprochen. Neu ist es möglich, Teile des Studiengangs massgeschneidert auf Ihre Bedürfnisse zu einem individuellen Programm zusammenzustellen.

Dazu dienen insbesondere die Fachkurse Lebensgestaltung in familiären Betreuungssituationen (Teil 1 und 2) sowie die Fachkurse Support für Angehörige und Freiwillige in Betreuungssituationen (Teil 1 und 2), die Sie in der Liste der Kurse aufgeführt und kurz beschrieben finden. 

Der Besuch einzelner Fachkurse eignet sich insbesondere für Interessentinnen oder Interessenten, 

  • die sich (aus persönlichen oder institutionellen Gründen) (noch) nicht für einen ganzen CAS-Studiengang entscheiden können oder wollen
  • die keinen Hochschulabschluss anstreben
  • die ein Studienprogramm in einem eigenen Rhythmus, vielleicht über eine etwas längere Zeit hinweg, absolvieren möchten. 

Wie die Elemente des Baukastens zu einem grösseren Ganzen (CAS, DAS, MAS) zusammengefügt werden können, ersehen Sie aus dem Dokument „Studienangebot in Baukastenform“. Selbstverständlich bleiben die Möglichkeiten erhalten, einen CAS- oder DAS-Studiengang in der ursprünglichen kompakten Form zu besuchen. 

«Bildung im Alter – Visionen für eine alternde Gesellschaft»

Elsmarie Stricker ist Leiterin Bildung im Institut Alter; sie engagiert sich für Bildung zu Altersfragen, die von Teilnehmenden zwischen 25 und 66 Jahren besucht werden. Welche Bedeutung Bildung für ältere Menschen selber haben kann, erläutert sie im Interview.

Publikationen

«Überalterung? Freude herrscht!»

Dies der Titel eines anregenden Beitrags von Prof. Dr. Jürg Römer, Fachbereichsleiter Wirtschaft der BFH in der neusten Ausgabe des Kundenmagazins «Präsenz».
Die Ausgabe 2/2013 steht unter dem Leitthema Alter. Unterschiedlichste Autorinnen und Autoren, darunter auch Mitarbeitende des Instituts Alter, beleuchten Fragen zu Alter und Alterungsprozessen, einerseits von Menschen und andererseits von Unternehmen. 

Aus dem Medienspiegel

«Kultur der Wertschätzung macht Arbeitsplätze attraktiv»

Engpässe beim Personal haben die Pflegefachwelt wachgerüttelt. Um junge Menschen, auch Männer, ins Boot zu holen, will die Branche ihre Stärken zeigen und ausbauen. Im Interview nimmt Prof. Dr. Stefanie Becker, Leiterin Institut Alter, zu diesem Thema Stellung.
Curaviva, 14. Juni 2013

Im Rahmen eines Impulstages von Curaviva am 16. Oktober 2013 werden ausgewählte Erkenntnisse und praxisrelevante Massnahmen aus dem Themenheft «Wollen, Wissen, Können» – Gestaltung attraktiver Arbeitsplätze in der Langzeitpflege vorgestellt. 

Angehörigen-Support: Wirksame Entlastung

Eine Sendung des «Kassensturz» am 11. Juni 2013 hat aufgezeigt, wie Konflikte zwischen Angehörigen und Pflegeheimen entstehen können, und wie sehr sie beide Seiten belasten. Ein Espresso-Beitrag, der gleichentags ausgestrahlt wurde, griff das Thema von einer anderen Seite her auf, indem aufgezeigt wurde, wie positiv sich ein gezieltes Support-Angebot für Angehörige auswirkt und die Pflege- und Betreuungspersonen entlastet.

Der entsprechende Themenbeitrag auf der SRF-Website war überschrieben mit: «Konflikte zwischen Altersheimen und Angehörigen von Bewohnern sind keine Seltenheit. Ein neuer Beruf soll das verhindern: Der Angehörigen-Supporter sorgt dafür, dass Familienmitglieder von Heimbewohnern ein offenes Ohr für ihre Sorgen erhalten. Das Angebot wird sehr positiv aufgenommen.»

Schauen und hören Sie die Beiträge.