Institut Alter 6. Juni 2013
Institut Alter
 

Newsletter des Instituts Alter

Der Newsletter des Instituts Alter der Berner Fachhochschule erscheint ca. 5-6x jährlich und informiert Sie über Aktualitäten aus dem Institut, über Fachbeiträge, laufende Fachdiskussionen und spannende Weiterbildungsangebote. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

Freundliche Grüsse
Elsmarie Stricker, Leiterin Bildung
elsmarie.strickernoSpam@bfh.ch, T +41 31 848 36 73

Im Fokus

«MIGRALTO – Ein partizipatives Modell für die aktive Bürgerschaft der älteren Migrationsbevölkerung in Schweizer Gemeinden»

Der 1. «Pro Senectute»-Preis ist im April 2013 an Viviana Abati und Hildegard Hungerbühler für die am Institut Alter eingereichte Masterarbeit über das Modell MIGRALTO gegangen. Die Arbeit entspricht einer Sondierstudie, die zugleich auch praxisrelevante Handlungsanleitungen enthält und dadurch für zukünftige Partizipationsvorhaben von schweizerischen Gemeindevertretenden und deren Institutionen eine Hilfe sein kann. Die Anwendung und Umsetzung von MIGRALTO soll ein Beitrag zur Wertschätzung der Menschen sein, die als Arbeiterinnen und Arbeiter in dieses Land gekommen sind, und eine Anerkennung ihrer Leistungen für unsere Gesellschaft.

Mit dem «Pro Senectute»-Preis werden hervorragende und innovative Abschlussarbeiten (Master, Bachelor und Dissertationen) zu Fragestellungen der angewandten Gerontologie gewürdigt. Der Preis wird zweijährlich anlässlich des Gerontologie-Symposiums Schweiz verliehen.

Referat von Viviana Abati und Hildegard Hungerbühler anlässlich des Gerontologie-Symposiums 

Lesen Sie die vollständige Arbeit 

Aufgeschnappt

«Fluid Life – Leben ohne Verfallsdatum»

Das Gottlieb Duttweiler Institute (GDI) hat im Auftrag von senesuisse, dem Verband wirtschaftlich unabhängiger Alters- und Pflegeeinrichtungen, eine Studie erarbeitet. Darin wird eine Vision präsentiert, wie sich Lebensstile, Wohnformen und Dienstleistungswünsche von älteren Menschen verändern und was dies für Dienstleister bedeutet. Eingeleitet wird der Text durch sechs Thesen zu den Themen Altern, Wohnen und Pflegen. Nachfolgend die ersten beiden Thesen als Kostprobe:
Fluid Life – Leben ohne Verfallsdaten
Altern ist grenzenlos, es fängt nicht an und hört nicht auf; Phasen gehen ineinander über, biografische Kontinuität macht Altern heterogen und individuell; es gibt keine Kategorie «Alter».
Permawork – Sinnfindung in der Tätigkeit
Rente und Ruhestand sind Begriffe der Vergangenheit; das lange Leben bedingt neue Vorstellungen von Tätigkeit; neben und nach der Erwerbsarbeit sind wir anderweitig aktiv und produktiv.

Lesen Sie mehr dazu auf der Website des Gottlieb Duttweiler Institutes

Veranstaltungen

Neue Kursangebote

Demenz im gesundheits- und sozialpolitischen Kontext
16. September 2013 vormittags; 17. September 2013 ganzer Tag
Dozentin: Anna Sax, lic. oec. publ., Gesundheitsökonomin, Zürich

Ökologische Aspekte des Alterns: Wechselwirkungen zwischen Person und Umwelt [neu]
24. Oktober 2013
Dozent: Prof. Dr. Frank Oswald, Arbeitsbereich Interdisziplinäre Alternswissenschaft, Universität Frankfurt

Bildung im Alter [neu]
25. Oktober 2013
Dozent: Dr. Bernhard Leipold, Institut für Psychologie, Universität Hildesheim

Diese, sowie viele weitere neue und bisherige Kursangebote finden Sie auf unserer Website.

Vollständiges Weiterbildungsangebot

Vollständiges Weiterbildungsangebot

Nächste Infoveranstaltungen

Master-, Diploma-, Zertifikats-Studiengänge des Instituts Alter

Informieren Sie sich über unser umfassendes Studienangebot und die verschiedenen Abschlussmöglichkeiten. Die nächste Infoveranstaltung des Instituts Alter finden am Mittwoch, 19. Juni 2013 in Bern statt.

News in eigener Sache

Weiterbildung mit Profil

Was zeichnet die Weiterbildung im Institut Alter aus? Im Bereich Bildung sind in den vergangenen Wochen Leitlinien entstanden, die das Wesentliche in wenigen Punkten fokussieren. 
Mehr...

«Eine Vielfalt an Tätigkeiten, die Freude macht...»

Regula Blaser arbeitet als Dozentin vor allem im Bereich Forschung des Instituts Alter. Mit welchen Aufgaben und Themen sie sich auseinandersetzt, erfahren Sie im Interview. 
Zum Interview….

Publikationen

«Fünf Jahre Pionierarbeit – Praxis und Wirkungen»

Fünf Jahre nach Beginn des ersten DAS-Studiengangs Angehörigen- und Freiwilligen-Support stellt sich die Frage: Wo sind die Absolventinnen und Absolventen beruflich gelandet? Was haben sie zwischenzeitlich in der Praxis bewegt, und wo hat sich auch etwas bewegen lassen?

In einem Artikel im Magazin «impuls» kommen elf Absolventinnen und ein Absolvent zu Wort, die in ganz unterschiedlichen institutionellen Kontexten Support von betreuenden Angehörigen oder Freiwilligen leisten. 

Lesen Sie dazu den Artikel aus «impuls» 2/2013 oder bestellen Sie den entsprechenden Sonderdruck unter alter@bfh.ch. 

Spannende und ausführlichere Einblicke in die Erfahrungen und Tätigkeiten der Supporter und Supporterinnen geben die vollständigen Interviews

Aus dem Medienspiegel

Vom Beobachter zum Gestalter: Eine zweite Karriere mit dem Altern

«Zu einer Zeit im Leben, da andere an die Pensionierung denken, hat er sich einen neuen Job und eine neue Aufgabe ausgesucht. Beat Bühlmann, während Jahrzehnten engagierter Journalist bei verschiedenen Zeitungen in Luzern und beim Zürcher ‚Tages-Anzeiger‘, beschäftigt sich jetzt professionell mit etwas, das ihn auch privat immer stärker betrifft: mit dem Älterwerden.» Beat Bühlmann ist Projektleiter von «Alter in Luzern» mit dem Auftrag, die Generation 60+ auf unterschiedlichen Wegen vermehrt ins gesellschaftliche, kulturelle und politische Leben der Stadt einzubeziehen. Vorbereitet auf diese neue Aufgabe hat sich Beat Bühlmann unter anderem mit dem MAS-Studiengang Gerontologie, den er 2007 an der BFH absolviert hat.

Lesen Sie den vollständigen Artikel aus «Zeitlupe» Nr. 4/2013

Älter werden – die grosse Herausforderung

Stefanie Becker, die Leiterin des Instituts Alter, will angewandte Forschung über das Leben im Alter fördern. Sie bedauert, dass die Medien die negativen Seiten des Alters zu stark hervorstreichen.  

Hören Sie das Gespräch mit ihr von Radio SRF 1 / Regionaljournal Bern Freiburg Wallis anlässlich des 1. Gerontologie-Symposiums am 11. April in Bern