Institut Alter 14. Januar 2014
Institut Alter
 

Newsletter des Instituts Alter

Der Newsletter des Instituts Alter der BFH erscheint 5x jährlich und informiert Sie über Aktualitäten aus dem Institut, über Fachbeiträge, laufende Fachdiskussionen und spannende Weiterbildungsangebote. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

Freundliche Grüsse
Elsmarie Stricker, Leiterin Bildung
elsmarie.strickernoSpam@bfh.ch, T +41 31 848 36 73

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Im Fokus

«Befähigen statt helfen» in bernischen Alters- und Pflegeheimen

Förderung der Gesundheit und Selbständigkeit im Alter ist das prioritäre Handlungsfeld der Alterspolitik. Im Rahmen einer Evaluationsstudie wird das am Institut Alter entwickelte Modell Bewegungsbasierte Altersarbeit mit der Leitidee «befähigen statt helfen» in zehn Berner Heimen untersucht.
Lesen Sie den Artikel in «impuls» 1/2014

DAS Bewegungsbasierte Altersarbeit

Aufgeschnappt

Demenz als Thema am G-8-Gipfel in London – mit Nebentönen

Es war ein Treffen von historischer Bedeutung: In London haben die G-8-Gesundheitsminister im Dezember 2013 erstmals gemeinsam über Strategien zum Umgang mit Demenz diskutiert. 

Demenz sei die Pest-Erkrankung des 21. Jahrhunderts, hatte der britische Premierminister David Cameron vor dem Auftakt des Demenzgipfels verkündet. Er übersah dabei den fatalen Nebensinn seiner Äusserung, wurden doch Pest-Kranke im Mittelalter vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen. Eigentlich ging es beim Gipfel darum, den Demenzkranken und ihren Angehörigen zu helfen, die Forschung zur Vorbeugung und Therapie voranzutreiben und die Gesellschaft weltweit an ein Leben mit der Krankheit Demenz zu gewöhnen.
Lesen Sie den Artikel auf Spiegel Online

Seniorinnen und Senioren machen Radio

Im Fachmagazin NovaCura 9/2013 berichtet Brigitte Zaugg vom Projekt Radio Silbergrau, einer Erfolgsgeschichte seit zwölf Jahren. 28 Frauen und Männer im Alter von über 60 Jahren gestalten jeden Monat eine Stunde Radio. Die Redaktorinnen und Redaktoren sind alle ehrenamtlich tätig. Sie bringen eine Vielfalt an Erfahrungen, Fähigkeiten und Wissen mit, das sie in früheren beruflichen Tätigkeiten erworben haben. 
Mehr Informationen über Radio Silbergrau

Veranstaltungen

Nächste Kursangebote und Impulsveranstaltungen

Das neue Erwachsenenschutzrecht in der Praxis der Altersarbeit [neu]
Impulsveranstaltung  
21. Januar 2014 – es sind noch einige Plätze frei!
Dozent: Prof. Marco Zingaro, Dozent und Fürsprecher, Bern

Am 1. Januar 2013 hat das Erwachsenenschutzrecht das mehr als 100-jährige Vormundschaftsrecht abgelöst. Die Praxis der Altersarbeit ist von den erwähnten Neuerungen direkt betroffen, etwa in der generellen Beratung oder beim Vollzug der neuen Vorschriften zu den bewegungseinschränkenden Massnahmen in der stationären Pflege. Die Impulsveranstaltung soll deshalb relevante Themen vertiefen und Gelegenheit zu einem ersten Erfahrungsaustausch bieten. Zudem soll der Frage nachgegangen werden, wie sich die neu definierten behördlichen Beistandschaften in der Begleitung und Vertretung alter Menschen bewähren, und wie sich das Prinzip der «Massschneiderung» für die Betroffenen auswirkt.

Support von Freiwilligen: Grundlagen, Konzepte, Standards und Grenzen der Freiwilligenarbeit
12. Februar 2014 (vormittags) und 19. März 2014 (ganzer Tag)
Dozentin: Barbara von Escher, Psychologin, Geschäftsführerin Benevol Biel

Kognition und Motorik bei älter werdenden Menschen
Impulsveranstaltung
5. März 2014
Dozent: Prof. Dr. Reto Kressig, Extraordinarius Universität Basel und Chefarzt Akutgeriatrie Universitätsspital Basel

Die innere Erlebniswelt von Menschen mit Demenz
Impulsveranstaltung
2. Juli 2014
Dozentin: Nicole Richard, Dipl. Pädagogin, dipl. Psychogerontologin, Institut für Integrative Validation, D-Kassel

Diese, sowie viele weitere neue und bisherige Kursangebote finden Sie auf unserer Website

DAS Bewegungsbasierte Altersarbeit

Mobilität und Selbständigkeit gewinnen mit zunehmendem Alter einen immer höheren Stellenwert. Der Wunsch, sein Leben bis ins hohe Alter in den eigenen vier Wänden und in vertrauter Umgebung zu gestalten, erfordert neue, anders strukturierte Bewegungsangebote mit gezielter Förderung einer ganzheitlichen Alltagskompetenz. Tätigkeiten, die einen «erfüllten» Alltag ausmachen, stehen im Zentrum integrativer Bewegungsmodule. Der Studiengang verbindet eine tiefgreifende Analyse und Entwicklung der eigenen Bewegungskompetenz mit unterschiedlichen Perspektiven im körperlichen, geistig-psychischen, sozialen und lebensräumlichen Bereich. 

Die 4. Durchführung des Studiengangs beginnt am 1. April 2014. 

Vollständiges Weiterbildungsangebot

Vollständiges Weiterbildungsangebot

Nächste Infoveranstaltungen

Master-, Diploma-, Zertifikats-Studiengänge des Instituts Alter

Informieren Sie sich über unser umfassendes Studienangebot und die verschiedenen Abschlussmöglichkeiten. Die nächste Infoveranstaltung des Instituts Alter findet am Montag, 3. Februar 2014 in Bern statt.

News in eigener Sache

Vielfalt des Alterns

Das Institut Alter und das Schweizerische Rote Kreuz laden im Rahmen einer Veranstaltungsreihe ein, sich mit Fragen rund ums Altern auseinanderzusetzen: Vom vielfältigen Altern von Migrantinnen und Migranten in der Schweiz über die Tücken langjähriger Partnerschaften bis hin zum Umgang mit Diversität in Langzeitinstitutionen spricht diese Vortragsreihe alltagsnahe Themen im Leben älterer Menschen an. Wir freuen uns auf Referentinnen und Referenten wie Prof. François Höpflinger, Dok-Filmerin Marianne Pletscher, Prof. FH Harald Klingemann, Dr. Stefanie Becker und Hildegard Hungerbühler. Informationen zum Programm folgen. 

Reservieren Sie sich schon heute die Daten der Vortragsreihe: 6. März / 3. April / 1. Mai / 7. August / 4. September / 2. Oktober / 4. Dezember jeweils ab 16.45 Uhr

Ein Ort zur Vernetzung – quer über viele Berufsgruppen

Bereits seit Winter 2011/2012 ist das Institut Alter an der Schwarztorstrasse 48 in Bern angesiedelt. Ab Januar 2014 finden nun neben den Angeboten des Instituts Alter auch (fast) alle Weiterbildungsangebote der Fachbereiche Wirtschaft, Gesundheit, Soziale Arbeit, der Kompetenzzentren Mediation und Konfliktmanagement sowie Qualitätsmanagement an der Schwarztorstrasse statt. 

Publikationen

«Menschen am Lebensende begleiten – Palliative Care in Alters- und Pflegeinstitutionen»

Die geeignete Begleitung von Menschen am Lebensende wird auch in Alters- und Pflegeeinrichtungen zunehmend bedeutsamer, und Palliative Care spielt dabei eine wichtige Rolle. Curaviva hat zusammen mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine Publikation zu dieser Thematik herausgegeben. Die Broschüre gibt Einblick in das alltägliche Leben im Betagtenzentrum Wasserturm. Entstanden sind Geschichten, die von dem erzählen, was ältere Menschen in ihrer letzten Lebensphase beschäftigt. Und sie zeigen auf, wie sie in der Grundhaltung von Palliative Care gepflegt und betreut werden. Autorin ist Cornelia Kazis, Basel.

Die Publikation ist als PDF erhältlich oder kann beim BAG bestellt werden

«Wir werden älter. Vielen Dank. Aber wozu?»

Peter Gross, Soziologe, stellt in seinem Buch das herrschende Altersbild auf den Kopf. Alter bewirke Entschleunigung, mässige unsere heiss laufende Gesellschaft, welche sich selber pausenlos überfordert und mache zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte das Leben ganz – dies einige seiner Thesen. Das Buch ist in zweiter Auflage erschienen im Herder-Verlag.
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«Älter werden und autonom wohnen»

Was beschäftigt ältere Frauen, wenn es ums Wohnen geht? In der von der Zürcher Frauenzentrale und der Age Stiftung herausgegebenen Broschüre kommen Frauen zu Wort. Sie zeigen, was ihnen beim Wohnen wichtig ist und wie sie dank Unterstützung zu Hause bleiben können. Basierend auf den Befragungen ist ein Leitfaden entstanden, der sowohl für ältere Frauen als auch für Gemeinden und Liegenschaftsverwaltungen eine Hilfe bietet.
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Aus dem Medienspiegel

65 Jahre AHV

Unter dem Patronat der Informationsstelle AHV/IV und zusammen mit der BFH sind im Herbst 2013 sogenannte Zukunftswerkstätten zum Thema «Altersvorsorge» durchgeführt worden. Hier ging es einerseits darum, ein Stimmungsbild aus der Bevölkerung zu erhalten, wie heute die AHV von Jüngeren wie Älteren gesehen wird und andererseits Anregungen und Ideen für die Zukunft zu sammeln. 

Die Festschrift (PDF) gibt Ihnen einen kurzen Überblick über die Ergebnisse der AHV-Zukunftswerkstätten, die u.a. von Prof. Dr. Matthias Riedel vom Institut Alter moderiert worden sind.
Mehr im Film …

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