Institut Alter 22. Januar 2013
Institut Alter
 

Newsletter des Instituts Alter

Der Newsletter des Instituts Alter der Berner Fachhochschule erscheint ca. 5-6 x jährlich und informiert Sie über Aktualitäten aus dem Institut, über Fachbeiträge, laufende Fachdiskussionen und spannende Weiterbildungsangebote. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

Freundliche Grüsse
Elsmarie Stricker, Leiterin Bildung
elsmarie.strickernoSpam@bfh.ch, T +41 31 848 36 73

Im Fokus

Soziales Netzwerk beeinflusst das Wohlbefinden

«Ein ausgebautes soziales Netzwerk und eine gute Beziehung zu den pflegenden Angehörigen sind wichtige Voraussetzungen für das Wohlbefinden von pflegebedürftigen älteren Menschen» – so lautet ein zentraler Befund aus einer kürzlich publizierten Studie der Berner Fachhochschule. «Die Zufriedenheit mit der erhaltenen Pflege und Betreuung steht in einem engen Zusammenhang zur Beziehungsqualität zwischen Pflegenden und Gepflegten. Die Qualität der Beziehung leidet nicht zuletzt dann, wenn pflegende Angehörige an Belastungsgrenzen stossen» (Bennett, J. & Fluder R., impuls 1/2013). Die Erkenntnisse wurden aufgrund von über 700 Face-to-Face-Interviews gewonnen.
Unter dem Titel «Ambulante Alterspflege und -betreuung» ist die Studie in Buchform im Seismo-Verlag erschienen und kann dort bestellt werden.

DAS Angehörigen- und Freiwilligen-Support
CAS Beraten, Anleiten und Begleiten von Angehörigen und Freiwilligen
Kursreihe zum Thema «Pflegende Angehörige und Freiwillige wirksam unterstützen»

Aufgeschnappt

Studie zeigt Trend und Bereitschaft zum längeren Arbeiten

Der Trend zur Ausweitung der Frühpensionierung, der noch vor einigen Jahren beobachtet wurde, hat sich abgeschwächt. Immer mehr Erwerbstätige arbeiten sogar über das gesetzliche AHV-Rentenalter hinaus. Diese Entscheidung wird insbesondere dann getroffen, wenn die Arbeit nicht gesundheitsbelastend ist und wenn Anstellungsbedingungen und Arbeitsklima förderlich sind.
Bundesamt für Sozialversicherungen, 8. Oktober 2012 

Veranstaltungen

Impulsveranstaltung: «Kognition und Motorik bei älter werdenden Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Einschränkungen» [neu]

6. März 2013
Dozent: Prof. Dr. Reto W. Kressig, Extraordinarius für Geriatrie an der Medizinischen Fakultät der Universität Basel sowie Chefarzt Akutgeriatrie am Universitätsspital Basel

Das Verständnis der direkten Zusammenhänge zwischen Motorik und Kognition ist Voraussetzung für die Entwicklung interdisziplinärer gerontologischer Ansätze für Mobilitätserhalt, Sturzprävention und Promotion von kognitiver Fitness im Alter. Wie können erfolgreiche Forschungsresultate im Bereich Bewegungsförderung  im konkreten Alltag umgesetzt werden? Wie und wo soll ein sinnvolles Screening für Mobilitäts- und Kognitionsstörungen durchgeführt werden? Wie können Seniorinnen und Senioren für den Erhalt ihrer eigenen kognitiven und körperlichen Fitness sensibilisiert und motiviert werden?
Diesem Thema widmet sich eine Impulsveranstaltung am Institut Alter der Berner Fachhochschule.
Weitere Informationen

Vielseitiges Kursangebot

Haben Sie Interesse an anderen Weiterbildungsthemen?
Zum aktuellen Kursprogramm

Auf Anfrage können aus unseren Studiengängen auch einzelne Tage als Kurstage besucht werden. Gerne beraten wir Sie persönlich: alternoSpam@bfh.ch. T +41 31 848 36 70

Vollständiges Weiterbildungsangebot

Vollständiges Weiterbildungsangebot

Nächste Infoveranstaltungen

Master-, Diploma-, Zertifikats-Studiengänge des Instituts Alter

Informieren Sie sich über unser umfassendes Studienangebot und die verschiedenen Abschlussmöglichkeiten. Die nächsten Infoveranstaltungen des Instituts Alter finden am Montag, 4. Februar 2013 in Zürich und am Dienstag, 5. Februar 2013 in Bern statt.

News in eigener Sache

CAS Alter und Altern – systemisch betrachtet [neu]

Der CAS-Studiengang Alter und Altern – systemisch betrachtet beginnt am 22. Oktober 2013 und dauert bis Ende Mai 2014. Detaillierte Informationen zum CAS finden Sie demnächst auf unserer Website.
Der Besuch eines CAS kann die Basis bilden für einen späteren Auf- und Ausbau zu einem MAS in Gerontologie am Institut Alter der Berner Fachhochschule.

Informationen zum Studiengang MAS Gerontologie «Altern: Lebensgestaltung 50+»

Als studentischer Mitarbeiter im Institut Alter

Simon Foppa arbeitet als studentischer Mitarbeiter am Institut Alter. Wie sich seine Arbeit auf sein Studium auswirkt und in welchem Themenfeld er künftig am Institut Alter Akzente setzen möchte, erzählt er im Interview.
Zum Interview….

Publikationen

«Und so sind wir geblieben…» – Ältere Migrantinnen und Migranten in der Schweiz

Was bedeutet es, in der Fremde älter zu werden? Obwohl viele Migrantinnen und Migranten ursprünglich geplant hatten, im Alter in ihre Heimat zurückzukehren, zeigt sich die Realität anders: Ein grosser Teil will in der Schweiz bleiben, da wo ihre Kinder und Enkel leben. Andere wiederum können nicht zurückkehren, weil sie als Flüchtlinge hergekommen sind und eine Heimkehr aus politischen Gründen nicht möglich ist. Die eidgenössische Kommission für Migrationsfragen EKM und das Nationale Forum Alter und Migration haben gemeinsam eine Studie in Auftrag gegeben, in welcher untersucht wurde, wie die Situation älterer Migrantinnen und Migranten in der Schweiz aussieht, welche besonderen Bedürfnisse sich daraus ableiten lassen und welcher Handlungsbedarf besteht.
Die interessante Broschüre kann bestellt oder heruntergeladen werden.
Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen

Aus dem Medienspiegel

Musik als Türöffner

«Singen bereitet Menschen mit Demenz Freude und hat einen positiven Einfluss auf ihr Wohlbefinden …» In einem Artikel der Zeitschrift Krankenpflege wird das Praxisprojekt von Susanne Thiel, einer Absolventin des CAS Demenz und Lebensgestaltung (2010-2011) des Instituts Alter vorgestellt.
Krankenpflege 11/2012

Im September 2012 ist zum Thema Singen mit Demenzkranken auch ein Beitrag im Nachrichtenmagazin «10vor10» erschienen.
«10vor10», 21. September 2012

Erschöpfte Helfer

Unter diesem Titel publizierte das Magazin «Beobachter» am 9. November 2012 eine längere Reportage zum Thema «Pflegende Angehörige». Gefordert wird, dass die Betreuung von pflegebedürftigen Menschen nicht Privatsache bleibt, sondern – ebenso wie die Kinderbetreuung – auch zur politischen Aufgabe wird. Die Reportage zeigt Initiativen und gelebte Ideen auf, die zur Entlastung pflegender Angehöriger beitragen. Erwähnt wird auch der DAS-Studiengang Angehörigen- und Freiwilligen-Support des Instituts Alter.
Beobachter, 9. November 2012

Hinweis

Fachbereich Soziale Arbeit mit neuem Newsletter

Im Fachbereich Soziale Arbeit der Berner Fachhochschule erscheint im März 2013 erstmals der neue E-Newsletter. In Ergänzung zum Magazin «impuls» enthält er kurze fachliche Beiträge, allgemeine News aus dem Fachbereich und er informiert 4x jährlich über Veranstaltungs- und Weiterbildungshinweise aus den Schwerpunkten Soziale Intervention, Soziale Organisation, Soziale Sicherheit und Sozialisation und Resozialisierung.
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