Gerontologie News

Der Newsletter der Berner Fachhochschule zum Thema Alter und Lebensgestaltung 50+ erscheint alle zwei bis drei Monate. Er enthält News aus dem Kompetenzzentrum Gerontologie, Informationen und Beiträge zu aktuellen Fachdiskussionen, Hinweise auf spannende Weiterbildungsangebote und Veranstaltungen, Links auf Fachartikel, neue Publikationen und Medienbeiträge.

Freundliche Grüsse
Die Newsletter-Redaktion

Im Fokus

10 Jahre Master of Advanced Studies (MAS) in Gerontologie

Im August 2001 startete an der Berner Fachhochschule erstmals das eidgenössisch anerkannte Nachdiplomstudium in Gerontologie: Altern – Lebensgestaltung 50+ (ab 2006 Umwandlung zum MAS in Gerontologie). Im Verlaufe der vergangenen Jahre haben sich weit über 240 Frauen und Männer für diesen Studiengang angemeldet; 170 haben ihn abgeschlossen, ca. 70 Personen sind zurzeit als Studierende eingeschrieben. Viele der Absolventinnen und Absolventen nehmen wichtige Positionen in der Altersarbeit ein, so als kantonale oder kommunale Altersbeauftragte, bei Pro Senectute, in Pflege- und Betreuungsinstitutionen, in der Bildungsarbeit oder in der Umsetzung betrieblicher Alterskonzepte.

Für die 10. Durchführung, welche Ende Januar 2011 beginnt, wurde das Curriculum mit seinen Schwerpunkten und Einzelthemen überarbeitet. Das Konzept Lebensgestaltung als eigenständiger Berner Ansatz zur Gerontologie spielt dabei eine zentrale Rolle.  Mehr…

Die 11. Durchführung des MAS in Gerontologie beginnt im Januar 2012.

Veranstaltungen

Brennpunkt Bewegung im Alltag – Bewegung im Alter

Tagung vom 15. März 2011
Der Mensch ist nur dort ganz Mensch, wo er seinen Alltag gestaltet. «Ganz» bedeutet: Er erfährt in seiner Alltagsgestaltung die Reichhaltigkeit, das Potenzial, die Ästhetik, die spielerische Kreativität seiner Bewegung und entdeckt auf diese Weise im alltäglichen Dasein seine Freude. Mehr...

Die innere Erlebniswelt von Menschen mit Demenz

Impulsveranstaltung vom 15. Juni 2011 / 2. Durchführung
Wie können sich professionelle und freiwillige Mitarbeitende sowie pflegende Angehörige Zugang verschaffen zur ganz anderen Wirklichkeit von Menschen mit Demenz? Mehr...  

Das neue Erwachsenenschutzrecht und seine Auswirkungen im Bereich der Betreuung älterer Menschen

Impulsveranstaltung vom 30. Juni 2011
Welche Bedeutung hat das Erwachsenenschutzrecht für die Betreuung älterer Menschen zu Hause und im Heim? Welchen Stellenwert haben Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung, die Personen für den Fall ihrer Urteilsunfähigkeit einsetzen können? Mehr...

Vollständiges Weiterbildungsangebot

Nächste Infoveranstaltungen

Master-, Diploma- und Zertifikats-Studiengänge

Informieren Sie sich über unser umfassendes Studienangebot und die verschiedenen Abschlussmöglichkeiten. Die nächsten Infoveranstaltungen des Kompetenzzentrums Gerontologie finden am Montag, 24. Januar 2011 in Bern sowie am Montag, 31. Januar 2011 in Zürich statt.

Infoveranstaltung in Bern
Infoveranstaltung in Zürich

News in eigener Sache

Wohnen im Alter – individuelle Bedürfnisse und Erwartungen

«Ältere Menschen haben auf Grund ihrer langen, oft sehr unterschiedlichen Lebenserfahrung individuell ausgeprägte Bedürfnisse und Erwartungen ans Wohnen.» Dr. Regula Blaser, Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Angewandte Forschung und Entwicklung des Fachbereichs Soziale Arbeit, stellte am zweiten gemeinsamen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie und der Schweizerischen Gesellschaft für Gerontologie das Forschungsprojekt "Wohnqualität in Siedlungsstrukturen" vor, welches transdisziplinär von Gerontologen und Architekten Wohnen unter körperlichen, psychischen, sozialen und ökologischen Aspekten betrachtet . Der Kongress fand vom 15.-17. September 2010 in der Charité Berlin statt. Mehr …

Informationen zum vorgängigen Forschungsprojekt "Wohnqualität und Alter" 

Publikationen

Bewertung der Lebensqualität demenzkranker Menschen

In der Pflege und Betreuung von Menschen mit einer Demenz fehlt es bislang an einem Instrument, mit dem man die Lebensqualität demenzkranker Menschen nicht nur beschreiben, sondern auch bewerten kann. Das Heidelberger Instrument zur Erfassung der Lebensqualität Demenzkranker (H.I.L.DE.) schliesst diese Lücke. Das Buch kann beim Verlag Hans Huber in Bern bestellt werden. Erstautorin ist Prof. Dr. Stefanie Becker, Dozentin und Leiterin des Forschungsschwerpunkts Alter am Fachbereich Soziale Arbeit der Berner Fachhochschule. Mehr...

Interessieren Sie sich für das Studienangebot Diploma of Advanced Studies "Demenz und Lebensgestaltung" am Kompetenzzentrum Gerontologie der Berner Fachhochschule? Mehr…

Aus dem Medienspiegel

Freude an der eigenen Bewegung – lebenslang

Freude an der eigenen Bewegung kann der Schlüsselfaktor für Gesundheitsentwicklung sein. Das trifft in verstärktem Mass bei körperlichen oder geistig-psychischen Einschränkungen zu. Notwendig ist ein Paradigmenwechsel weg von der Forderung nach Prävention hin zu einem Konzept der Förderung. Lesen Sie zu diesem Thema einen Artikel von Prof. Bernhard Müller, Studienleiter und Dozent am Kompetenzzentrum Gerontologie.

Freude an der eigenen Bewegung – lebenslang (NovaCura, Januar 2011, PDF)