Umstrittener Alterssuizid
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15.10.2014

Newsletter des Instituts Alter

Der Newsletter des Instituts Alter der BFH erscheint 5x jährlich. Er informiert Sie über Aktualitäten aus dem Institut, über Fachbeiträge, laufende Fachdiskussionen und spannende Weiterbildungsangebote. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre. Haben Sie Fragen, Anregungen oder sonstiges Feedback? Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

Freundliche Grüsse
Elsmarie Stricker, Leiterin Bildung
elsmarie.strickernoSpam@bfh.ch, T +41 31 848 36 73


Im Fokus
Freiwilligenarbeit in der Palliative Care

Aufgeschnappt
Alterssuizid: Was ist zu tun, damit es nicht so weit kommt?

Veranstaltungen
Abendveranstaltung «Behütet ins gemeinsame Boot»
Impulsveranstaltung «Bewährungsprobe Praxis – das neue Erwachsenenschutzrecht im Alltag der Altersarbeit»
Vorankündigung: Zweites Gerontologie-Symposium Schweiz «Leben im Alter»

Weiterbildung
Studiengänge
Fachkurse als vertiefende themenbezogene Weiterbildungen

Nächste Infoveranstaltungen
Master-, Diploma-, Zertifikats-Studiengänge des Instituts Alter

News in eigener Sache
Pro-Senectute-Preis 2015

Medienspiegel
«Internet macht ‚Best Ager‘ nicht glücklicher – aber es hilft»
Erfolgreich altern – ein umstrittenes Konzept jenseits der Ökonomie

Publikation
«Interaktion und Qualität» (E-Learning)
 
 

Im Fokus

Freiwilligenarbeit in der Palliative Care

Ältere Menschen gehören ebenso wie jüngere zur Zielgruppe von Palliative Care. Nicht selten sind ältere Menschen aber auch als Freiwillige engagiert. Freiwillige bringen in den oft durch Leiden und Schmerzen geprägten Alltag von Patientinnen, Patienten und deren Bezugspersonen ein Stück Normalität zurück. Aber auch aus gesundheits-, sozialpolitischer und finanzieller Perspektive sind Freiwillige wichtige Akteure in der Palliative Care. Seit 2013 wird das Thema der Freiwilligenarbeit in der «Nationalen Strategie Palliative Care» als eigenes Teilprojekt berücksichtigt. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertreterinnen verschiedener Institutionen und Organisationen der formellen Freiwilligenarbeit und Palliative Care, ebenfalls unter Mitwirkung des Instituts Alter, hat Empfehlungen zur Förderung der formellen Freiwilligenarbeit in der Palliative Care erarbeitet. Die Broschüre «Formelle Freiwilligenarbeit in der Palliative Care» richtet sich in erster Linie an kantonale und kommunale Behörden sowie interessierte Organisationen. Sie wurde Ende September 2014 veröffentlicht.

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Aufgeschnappt

Alterssuizid: Was ist zu tun, damit es nicht so weit kommt?

Eine Mehrheit in der Schweiz spricht sich für eine Ausweitung der Sterbehilfe aus. Auch Betagte, die nicht schwer krank sind, sollen erleichtert sterben können. Eine repräsentative Umfrage von «reformiert.» zeigt: Der Alterssuizid ist mehrheitsfähig.
Doch: Muss es so weit kommen, dass der Alterssuizid als möglicher «Ausweg aus dem Leben» ins Blickfeld kommt? Und: Wächst durch eine Liberalisierung der Gesetzgebung nicht unweigerlich der gesellschaftlichen Druck auf alte oder pflegebedürftige Menschen, sich «freiwillig» aus dem Leben zu nehmen?

Hören Sie dazu Gedanken von Altersforschern:
Prof. Dr. Andreas Kruse, Direktor des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg, im «Tagesgespräch», SRF, 25. September 2014 

Prof. Dr. Stefanie Becker, Leiterin des Instituts Alter, im «Echo der Zeit», SRF, 24. Mai 2014

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Veranstaltungen

Abendveranstaltung «Behütet ins gemeinsame Boot»

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe, die vom Institut Alter und dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) im Jahr 2014 unter dem Titel «Vielfalt des Alterns» angeboten wird, findet am 4. Dezember 2014 die letzte Veranstaltung statt. Es geht dabei um Theaterferien für Demenzkranke und ihre Angehörigen. Gezeigt wird der entsprechende Film von Marianne Pletscher.

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Impulsveranstaltung «Bewährungsprobe Praxis – das neue Erwachsenenschutzrecht im Alltag der Altersarbeit»

27. Januar 2015

Die Praxis der Altersarbeit ist von den Neuerungen des Erwachsenenschutzrechts direkt betroffen, etwa in der generellen Beratung zur persönlichen Vorsorge oder beim korrekten Vollzug der Vorschriften zu den bewegungseinschränkenden Massnahmen in der stationären Pflege. Die Impulsveranstaltung soll relevante Themen vertiefen und Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch bieten.

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Wo liegen die besonderen Herausforderungen in der Umsetzung des neuen Erwachsenenschutzrechtes in den Institutionen der Langzeitpflege? Lesen Sie dazu den Artikel aus «impuls» 3/2014 oder den ausführlicheren Schlussbericht.  

Vorankündigung: Zweites Gerontologie-Symposium Schweiz «Leben im Alter»

15.-17. April 2015 im Kornhausforum Bern

Das Symposium steht unter dem Thema «LebensWerte». Mit dem Älterwerden akzentuieren sich die Fragen: Was bleibt, wenn der Mensch auf das bereits Gelebte zurückblickt? Was ist heute bedeutsam? Und welches Potenzial erschliesst sich erst in der Zukunft?

Namhafte Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland, aus Sozialwissenschaften, Theologie, Philosophie, Psychologie und Kunst wirken mit.

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Weiterbildung

Fachkurse als vertiefende themenbezogene Weiterbildungen

Fachkurse mit einem Umfang von 6-12 Tage bieten die Möglichkeit, sich in einem Thema weiterzubilden, ohne gleich einen Abschluss CAS/DAS/MAS anzustreben. Es wird eine Fachkursbestätigung ausgestellt.

Sollte zu einem späteren Zeitpunkt ein Weiterbildungsabschluss angestrebt werden, kann der besuchte Fachkurs gegebenenfalls an das jeweils zugehörige Studienangebot angerechnet werden.

Im Herbst 2014 starten die folgenden Fachkurse:

Diese Fachkurse, sowie viele weitere neue und bisherige Kursangebote finden Sie auf unserer Website

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Nächste Infoveranstaltungen

Master-, Diploma-, Zertifikats-Studiengänge des Instituts Alter

Informieren Sie sich über unser umfassendes Studienangebot und die verschiedenen Abschlussmöglichkeiten. Die nächste Infoveranstaltung des Instituts Alter findet am Montag, 3. November 2014 in Bern statt.

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News in eigener Sache

Pro-Senectute-Preis 2015

Um die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit Altersfragen zu fördern, schreibt Pro Senectute Schweiz unter Beteiligung des Instituts Alter zum 20. Mal einen Wettbewerb aus.
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Medienspiegel

«Internet macht ‚Best Ager‘ nicht glücklicher – aber es hilft»

Die 60+-Jährigen von heute sind aktiver und sozial vernetzter als je zuvor. Was aber geschieht, wenn ihr Umfeld und ihre Situation sich ändern? Das Forschungsprojekt Third Age Online unter der Leitung der BFH hat gezeigt, dass Internet und Online-Gemeinschaften (wie z.B. Wikipedia oder Seniorweb) ältere Leute zwar nicht plötzlich glücklicher machen, dass sie aber dennoch helfen, deren Lebensqualität aufrechtzuerhalten. Lesen Sie dazu den Artikel in der Zeitschrift «Im Fokus» des Forum Seniorenarbeit NRW vom Juli 2014.

Erfolgreich altern – ein umstrittenes Konzept jenseits der Ökonomie

Altern und Erfolg – zwei zunächst gegensätzlich erscheinende Begriffe. Dennoch haben sie die Alternswissenschaft lange Zeit geprägt. Wenn es so etwas wie erfolgreiches Altern gibt, heisst dies im Umkehrschluss, dass Altern auch scheitern kann? Und wer beurteilt anhand welcher Kriterien, was ein Erfolg und was ein Misserfolg ist?

Lesen Sie den Artikel von Prof. Dr. Jonathan Bennet und Prof. Dr. Stefanie Becker in Präsenz 1/2014

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Publikation

«Interaktion und Qualität» (E-Learning)

Das Bundesamt für Gesundheit hat zusammen mit Gesundheitsfachleuten eine online-Weiterbildung für Gesundheitsfachleute erarbeitet, um die Behandlungsqualität für Migrantinnen und Migranten zu steigern. Sie steht kostenlos auf Deutsch, Französisch und Italienisch zur Verfügung. 

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