Aktuelles und Hintergründe aus dem Institut Alter der BFH
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14.08.2017

Newsletter des Instituts Alter

Der Newsletter des Instituts Alter der BFH erscheint fünf- bis sechsmal jährlich. Er informiert Sie über Aktualitäten aus dem Institut, über Fachbeiträge, laufende Fachdiskussionen und spannende Weiterbildungsangebote. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre. Haben Sie Fragen, Anregungen oder sonstiges Feedback? Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

Elsmarie Stricker, Leiterin Bildung Institut Alter
Michaela Maurer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Institut Alter
elsmarie.stricker@bfh.ch, michaela.maurernoSpam@bfh.ch ,T +41 31 848 36 73


Im Fokus
Demenz und Seele - ein Beitrag zum Weltalzheimertag 2017

News
Senevita Förderpreis: Altersfreundlichkeit der Bödeligemeinden

Aus der Forschung
Die alternde Schweizer Gesellschaft

Aufgeschnappt
Malereien des Augenblicks

Weiterbildung
Studiengänge
Kurse und Fachkurse

Veranstaltungen
"Demenz und Seele"

Nächste Infoveranstaltungen
Master-, Diploma-, Zertifikats-Studiengänge des Instituts Alter

Buchtipp
Lebensphase Hohes Alter: Verletzlichkeit und Reife
 
 

Im Fokus

Demenz und Seele - ein Beitrag zum Weltalzheimertag 2017

Demenzerkrankungen gehen nicht nur mit Beeinträchtigungen der geistigen Fähigkeiten einher. Nicht selten kommt es schon vor dem Nachlassen des Gedächtnisses zu Veränderungen des Gefühlslebens. Die Betroffenen sind ängstlich, wirken verändert und können diese Veränderung selbst nicht richtig wahrnehmen. Dies ist nicht nur eine grosse Belastung für Menschen mit Demenz, sondern auch für ihre Umgebung.
In seinem neusten Buch „Bewohner“ erzählt der Gerontopsychiater Christoph Held von Menschen, die es so nicht gegeben hat, deren leidvolle Geschichten aber alles andere als erfunden sind.
Anlässlich des Weltalzheimertags 2017 findet am Donnerstag 21. September am Institut Alter eine Impulsveranstaltung mit Buchvernissage statt.
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News

Senevita Förderpreis: Altersfreundlichkeit der Bödeligemeinden

Was macht eine Gemeinde altersfreundlich(er)? Was wünschen sich die älteren Bewohnerinnen zum Beispiel bezüglich der Verkehrssicherheit, den Alterswohnungen oder im Bereich der öffentlichen Verweilmöglichkeiten? Mit solchen und weiteren Fragen setzte sich Lori Michel in ihrer Masterarbeit (MAS Gerontologie) intensiv auseinander. Sie untersuchte die Wirkung des Altersleitbilds der Bödeligemeinden (Interlaken, Unterssen, Matten, Wilderswil und Bönigen) in Bezug auf die Praxis. Für ihre innovative Arbeit hat sie den Senevita-Förderpreis erhalten. Ziel des Preises ist der Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis.
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Aus der Forschung

Die alternde Schweizer Gesellschaft

In der Schweiz entwickelt sich die Bevölkerung zu einer alternden Gesellschaft: Es gibt nicht nur immer mehr ältere sondern auch immer weniger junge Menschen. Spürbar sind diese Veränderungen zum Beispiel im Gesundheitswesen wo Fachkräftemangel herrscht. Auch politisch sind Lösungen gefragt: Dies zeigen die AHV-Debatten oder die Diskussionen zur Erhöhung des Rentenalters.
Frühere Forschungsergebnisse zeigten, dass die Art der Berichterstattung die öffentliche Einstellung zu einem Thema beeinflusst. Ein Forschungsprojekt der Berner Fachhochschule, der Università della Svizzera italiana und der Université de Fribourg untersucht nun, wie die alternde Gesellschaft in den Tageszeitungen NZZ, Blick und 20 Minuten dargestellt wird.
www.swissageingsociety.ch

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Aufgeschnappt

Malereien des Augenblicks

Die Stiftung Haus Serena Urtenen-Schönbühl bietet den demenzkranken Bewohnern und Tagesgästen, sofern sie dies möchten, begleitete Maltherapie an. Durch das Malen entsteht ein spezieller Zugang zu den Gefühlen und Erinnerungen und die Malenden können ihre Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken oft intuitiv ausdrücken. Im Rahmen der Ausstellung „Malereien des Augenblicks“ im GenerationenHaus Bern werden ab dem 18. August Bilder ausgestellt, die über kürzere oder längere Zeit in dieser Maltherapie entstanden sind.
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Weiterbildung

Studiengänge

Noch wenige freie Plätze:

CAS/DAS Demenz und Lebensgestaltung

Der Studiengang befähigt Menschen, sich gezielt und wirksam für die Lebensgestaltung und Lebensqualität von Menschen mit Demenz einzusetzen. Er vermittelt innovatives Fach- und Gestaltungswissen, das der aktuellen Wissenschaft und Praxis entspricht. Durch den mehrperspektivischen Ansatz unter dem Fokus der Lebensgestaltung werden Voraussetzungen für die Gestaltung einer optimalen Betreuungsqualität in einem konstruktiven Zusammenwirken der verschiedenen familiären, sozialräumlichen und institutionellen Bezugspersonen geschaffen.

CAS/DAS Demenz und Lebensgestaltung mit Fachvertiefung Angehörigen-Support

In dieser Durchführung des Studiengangs wird zudem dem Support der Angehörigen von Menschen mit einer Demenz ein besonderes Gewicht gegeben. Der Studiengang eignet sich deshalb besonders für Personen, die auch mit der Beratung von Angehörigen (im ambulanten oder stationären Kontext) betraut sind.

Beginn mit Fachvertiefung Angehörigen Support: 20. September 2017, Dauer 13 Monate
Nachmeldungen möglich bis 30. August 2017

Beginn Standard-Studiengang: 13. November 2017, Dauer 12 Monate
Anmeldeschluss: 15. Oktober 2017
Weitere Informationen und Online-Anmeldung

 

Im Oktober/November 2017 starten folgende weitere Studiengänge:

CAS Altern systemisch betrachtet

Die Lebenssituationen älterer Menschen sind als das vorläufige Ergebnis eines Zusammenspiels von verschiedenen Ebenen des Person-Umwelt-Systems zu verstehen. Wie wirken sich Veränderungen in einem der Teilbereiche auf andere Bereiche aus? Wie beeinflussen sie die subjektive Lebensqualität des Einzelnen und das gesamte System? Und wie lassen sich aus diesen Erkenntnissen wirkungsvolle und tragfähige Lösungen ableiten?
Beginn: 25. Oktober 2017, Dauer 8 Monate
Anmeldeschluss: 15. September 2017
Weitere Informationen und Online-Anmeldung

CAS Angehörigen-Support kompakt

Pflegende und betreuende Angehörige leisten nicht selten einen Einsatz, der mit hohen zeitlichen, physischen und psychischen Anforderungen verbunden ist. Wenn sie dafür den nötigen Support (Unterstützung, Begleitung, Anleitung, Entlastung) erhalten, können sie ihre grosse und oft über Jahre dauernde Aufgabe als kompetenzerweiternd, erfüllend und sinnstiftend erfahren und gestalten. Der Studiengang vermittelt in kompakter Form die nötigen theoretischen und praktischen Grundlagen, damit Support-Angebote für Angehörige professionell und wirksam erbracht und in unterschiedlichen institutionellen Rahmen dem jeweiligen Bedarf entsprechend aufgebaut werden können.

Beginn: 22. November 2017, Dauer 12 Monate
Anmeldeschluss: 1. November 2017
Weitere Informationen und Online-Anmeldung

Alle Informationen zu unseren vielfältigen MAS-, DAS- und CAS-Studiengängen

Kurse und Fachkurse

Neben den Studiengängen finden Sie auf unserer Website ein vielfältiges Angebot an Kursen (1-3 Tage) oder Fachkursen (8-12 Tage). Diese Angebote entsprechen in der Regel kleineren in sich abgeschlossenen thematischen Einheiten aus unseren Studiengängen.

Nutzen Sie die Möglichkeit, unsere Studiengänge auf diese Weise kennenzulernen. Wenn Sie sich innert einem halben Jahr nach Ihrem Kursbesuch für einen Studiengang anmelden, wird Ihnen auf Antrag die bezahlte Kursgebühr (max. 2 Tage) von den Gesamtkosten des Studiengangs abgezogen.

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Veranstaltungen

"Demenz und Seele"

Impulsveranstaltung mit Buchvernissage zum Weltalzheimertag am 21. September 2017 ab 17.00 Uhr

In Zusammenarbeit mit alzheimer bern und Domicil Bethlehemacker

Mitwirkende:
Dr. Christoph Held, Gerontopsychiater, Buchautor
Jodoc Seidel, Schauspieler
Irene Leu, DCM-Trainerin, Dozentin
Natalie Hamela, Fachspezialistin Demenz, alzheimer bern
Remo Stücker, Leiter Pflege Domicil Bethlehemacker

Weitere Informationen und Online-Anmeldung

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Nächste Infoveranstaltungen

Master-, Diploma-, Zertifikats-Studiengänge des Instituts Alter

Die nächsten Infoveranstaltungen finden statt am:

28. August 2017 um 18.15 Uhr in Zürich

29. August 2017 um 18.15 Uhr in Bern

Haben Sie Fragen zu Ihren Weiterbildungsmöglichkeiten am Institut Alter? Wir bieten Ihnen gerne auch individuelle Beratung an.

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Buchtipp

Lebensphase Hohes Alter: Verletzlichkeit und Reife

In seinem Sach- und Fachbuch betrachtet Prof. Dr. phil. Dr. h.c. Andreas Kruse das hohe Alter sowohl aus der Reife- wie auch der Verletzlichkeitsperspektive. Bedeutsam sind dabei nicht nur die „Sorgestrukturen“, das heisst Beziehungen, in denen alte Menschen Unterstützung anbieten, sondern auch Unterstützung erhalten. Ebenso wichtig sind auch die Lebensbedingungen des Menschen für seine soziale, körperliche und geistig-seelische Situation sowie für die Möglichkeiten, diese zu gestalten. Der Autor, der auch in den Studiengängen des Instituts Alter unterrichtet, legt ein Buch vor, das Erkenntnisse aus den unterschiedlichsten Disziplinen integriert.
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