Aktuelles und Hintergründe aus dem Institut Alter der BFH
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16-8-2016

Newsletter des Instituts Alter

Der Newsletter des Instituts Alter der BFH erscheint 5-6x jährlich. Er informiert Sie über Aktualitäten aus dem Institut, über Fachbeiträge, laufende Fachdiskussionen und spannende Weiterbildungsangebote. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre. Haben Sie Fragen, Anregungen oder sonstiges Feedback? Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

Elsmarie Stricker, Leiterin Bildung Institut Alter
elsmarie.stricker@bfh.ch, T +41 31 848 36 73


Im Fokus
Männer in der Langzeitpflege – Zwischen Superman und Lückenbüsser

News in eigener Sache
Leitung des Instituts Alter

Aufgeschnappt
Wird die Bevölkerung tatsächlich immer älter?

Aus der Forschung
Handlungskompetenzen in der Interaktion mit demenzkranken Menschen
LGBTI im Alter: Für die Pflegeausbildung kein Thema?
Leitsätze für die Pflege von seh- und hörsehbeeinträchtigten Menschen mit einer Demenzerkrankung
Mehr Männer im Pflegeberuf

Weiterbildung
CAS Angehörigen-Support kompakt [neu]
CAS Musikbasierte Altersarbeit [neu]
Studiengänge
Aus dem aktuellen Kursangebot
Kurse und Fachkurse

Nächste Infoveranstaltung
Master-, Diploma-, Zertifikats-Studiengänge des Instituts Alter
 
 

Im Fokus

Männer in der Langzeitpflege – Zwischen Superman und Lückenbüsser

Unter diesem Titel organisiert das Institut Alter in Zusammenarbeit mit CURAVIVA Bildung am 30. November 2016 in Olten eine halbtägige Impulsveranstaltung. Die Veranstaltung möchte Anregungen zum Umgang mit Herausforderungen liefern, die mit dem Thema “Gender in der Langzeitpflege“ verbunden sind. Im Hauptteil der Tagung werden konkrete Fallbeispiele durch Schauspieler szenisch dargestellt. Die Teilnehmenden können die Szenen aktiv mitgestalten und verschiedene Interventionen ausprobieren. Dadurch wird zum gemeinsamen Reflektieren und Lernen angeregt.
Die Veranstaltung richtet sich an Pflege- und Betreuungsfachleute, Fachleute Aktivierung sowie Führungspersonen aus der Langzeitpflege und alle weiteren Interessierten.

Weitere Informationen und Anmeldung

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News in eigener Sache

Leitung des Instituts Alter

Seit Juni 2015 wurde das Institut Alter ad interim von Dr. Jonathan Bennett und Elsmarie Stricker in Co-Leitung geführt. Diesen Frühling wurde nun Dr. Jonathan Bennett per 1. August 2016 offiziell zum Leiter gewählt. Durch diese Wahl übernimmt eine Person die Leitung des Instituts Alter, welche bestens mit dessen Betrieb vertraut ist und somit die Kontinuität von Weiterbildung und Forschung gewährleisten kann. Die bisherigen Zuständigkeiten werden beibehalten: Jonathan Bennett koordiniert weiterhin den Bereich Forschung, während Elsmarie Stricker für den Bereich Weiterbildung zuständig ist. Zudem übernimmt Elsmarie Stricker neu die Aufgabe der stellvertretenden Leiterin.

 

Aufgeschnappt

Wird die Bevölkerung tatsächlich immer älter?

Unter dem Titel „Die Methusalem-Lüge“ stellte Beat Kraushaar in der Schweiz am Sonntag vom 10. Juli 2016 in Frage, was Wirtschaft und Politik sozusagen gebetsmühlenartig wiederholen. Nämlich, dass wir Schweizer immer älter würden. Es gebe durchaus Grund zur Annahme, dass nach 2030 die Lebenserwartung wieder sinken oder zumindest stagnieren könnte. Konsequenzen hätte dies nicht zuletzt auch für die Rentendiskussion.
Schweiz am Sonntag, 10. Juli 2016

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Aus der Forschung

Handlungskompetenzen in der Interaktion mit demenzkranken Menschen

Die Pflege und Betreuung demenzkranker Menschen ist vielseitig und herausfordernd. Ein neu entwickelter Online-Fragebogen soll nun die Kompetenzen erfassen, die Pflege- und Betreuungspersonen im Umgang mit demenzkranken Menschen benötigen. Für die Entwicklung des Fragebogens sucht das Institut Alter noch Pflege- und Betreuungspersonen.

LGBTI im Alter: Für die Pflegeausbildung kein Thema?

Heutzutage stehen viele homo-, bi-, trans- und intersexuelle Menschen offen zu ihrer sexuellen Identität. Doch auch Schwule und Lesben werden älter und brauchen ambulante oder stationäre Betreuung. Ist das Pflegepersonal auf die speziellen Bedürfnisse dieser Klientel vorbereitet? Das Institut Alter nahm die Pflege- und Betreuungsausbildungen unter die Lupe.
Artikel im Wissenschaftsblog „knoten & maschen“

Leitsätze für die Pflege von seh- und hörsehbeeinträchtigten Menschen mit einer Demenzerkrankung

Menschen, die sowohl an einer Demenzerkrankung als auch an einer Seh- oder Hörsehbeeinträchtigung leiden, sind darauf angewiesen, dass Pflege- und Betreuungspersonen ihre besonderen Bedürfnisse kennen und adäquat damit umgehen. Das Institut Alter hat zusammen mit der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik entsprechende Leitsätze erarbeitet.
Schlussbericht Sehbehinderung und Demenz

Mehr Männer im Pflegeberuf

Das immer noch vorherrschende Bild des Pflegeberufes als «typischer Frauenberuf», stellt Ausbildungsinstitution vor Herausforderungen. Wie können vermehrt auch Männer für diesen Beruf gewonnen werden? Und welche Karrieremöglichkeiten bieten sich den Frauen, die seltener Führungspositionen bekleiden als Männer? Im Projekt «Männer in der Langzeitpflege» wurde zu dieser Thematik die Sichtweise von Lehrpersonen in der Pflegeausbildung erhoben.
Abschlussbericht

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Weiterbildung

CAS Angehörigen-Support kompakt [neu]

Möchten Sie sich im Themenfeld «Pflegende Angehörige» gezielt, fundiert und praxisorientiert weiterbilden? Wollen Sie an Ihrer Institution (Pflegeheim, Spitex, Kirchgemeinde etc.) ein Unterstützungsangebot für Angehörige auf- oder ausbauen?
Der seit 2008 bestehende Studiengang DAS Angehörigen- und Freiwilligen-Support wird ab November 2016 neu in einer kompakten Form als Certificate of Advanced Studies (CAS) angeboten. Das neue Angebot behält die zentralen und bewährten Inhalte bei, der inhaltliche Fokus wird dabei auf die Unterstützungsangebote für pflegende und betreuende Angehörige gelegt.
Beginn: November 2016, Dauer 10 Monate
Weitere Informationen und Online-Anmeldung

CAS Musikbasierte Altersarbeit [neu]

In der Arbeit mit älteren Menschen haben bewusst gestaltete musikalische Impulse und Aktivitäten ein grosses Potenzial. Musik ermöglicht Interaktion jenseits der rein sprachlichen Verständigung, sie ist aber auch für ältere Menschen bedeutsam, wenn sie zur Bewegung anregt. Rhythmik für Seniorinnen und Senioren erweist sich aufgrund von Praxiserfahrung und wissenschaftlicher Erhebungen als besonders wirksamer Beitrag zur Erhaltung der Mobilität und Lebensfreude älterer Menschen, aber auch zum Erhalten von kognitiven Fähigkeiten.

Dieses Studienangebot wird angeboten in Zusammenarbeit mit der Hochschule der Künste Bern (HKB) sowie dem Verein Erwachsenen- und Seniorenrhythmik nach Dalcroze und richtet sich an Menschen, die mit älteren Menschen mit musikbasierten Interventionen und Bewegungselementen arbeiten. Angesprochen sind neben Rhythmiklehrerinnen insbesondere auch Fachpersonen aus der soziokulturellen Animation, der Betreuung und Pflege sowie der Aktivierung.
Beginn: November 2016, Dauer 8 Monate
Weitere Informationen und Online-Anmeldung

Studiengänge

Im Herbst/Winter 2016/2017 starten die folgenden Studienangebote:

CAS Altern – systemisch betrachtet (Start Oktober 2016)
CAS Musikbasierte Altersarbeit [neu] (Start November 2016)
CAS Angehörigen-Support kompakt [neu] (Start November 2016)
CAS Demenz und Lebensgestaltung – Grundlagen und konzeptionelles Handeln (Start November 2016) Ausgebucht - Sie können sich bereits für die Durchführung  2017 anmelden
DAS Demenz und Lebensgestaltung (Start November 2016) Ausgebucht - Sie können sich bereits für die Durchführung 2017 anmelden
CAS Gerontologie als praxisorientierte Wissenschaft (Start Januar 2017)

Alle Informationen zu unseren vielfältigen MAS-, DAS- und CAS-Studiengängen

Aus dem aktuellen Kursangebot

Sozialversicherungen im Zusammenhang mit Pflege und Betreuung
20. Januar 2017, 8.45-16.45 Uhr
Unsere Gesellschaft könnte die Altersversorgung ohne das unentgeltliche Engagement von Angehörigen nicht aufrechterhalten. Im Zusammenhang mit der Pflege fallen aber – trotz der immensen Freiwilligenarbeit – viele Kosten an. Wer beteiligt sich an diesen Kosten? Welche Versicherungsansprüche können pflegende Angehörige geltend machen? Welche Rechte stehen ihnen zu? Können finanzielle Einbussen (Lohn, Sozialleistungen), welche durch die freiwillige Familienpflege entstehen, aufgefangen werden? Gibt es Möglichkeiten, sich für die Pflege von Angehörigen durch einen ambulanten Pflegedienst anstellen zu lassen? Der Kurs vermittelt die wesentlichen Informationen zur derzeit gültigen Rechtslage.
Weitere Informationen und Online-Anmeldung

Kurse und Fachkurse

Neben den Studiengängen finden Sie auf unserer Website auch ein vielfältiges Angebot an Kursen (1-3 Tage) oder Fachkursen (8-12 Tage). Diese Angebote entsprechen in der Regel kleineren in sich abgeschlossenen thematischen Einheiten aus unseren Studiengängen.

Nutzen Sie die Möglichkeit, unsere Studiengänge auf diese Weise kennenzulernen. Wenn Sie sich innert einem halben Jahr nach Ihrem Kursbesuch für einen Studiengang anmelden, wird Ihnen auf Antrag die bezahlte Kursgebühr (max. 2 Tage) von den Gesamtkosten des Studiengangs abgezogen.

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Nächste Infoveranstaltung

Master-, Diploma-, Zertifikats-Studiengänge des Instituts Alter

Die nächste Infoveranstaltung findet statt am
30. August 2016 um 18.15 Uhr in Bern.

Haben Sie Fragen zu Ihren Weiterbildungsmöglichkeiten am Institut Alter? Wir bieten Ihnen gerne auch individuelle Beratung an.

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