Aktuelles und Hintergründe aus dem Institut Alter der BFH
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13.10.2015

Newsletter des Instituts Alter

Der Newsletter des Instituts Alter der BFH erscheint 5-6x jährlich. Er informiert Sie über Aktualitäten aus dem Institut, über Fachbeiträge, laufende Fachdiskussionen und spannende Weiterbildungsangebote. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre. Haben Sie Fragen, Anregungen oder sonstiges Feedback? Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

Elsmarie Stricker, Co-Leiterin Institut Alter
elsmarie.stricker@bfh.ch, T +41 31 848 36 73


Im Fokus
Zu Hause alt werden: Wer bezahlt die Pflege?

Aus der Forschung
Bilderreisen: Kunstbetrachtung mit demenzkranken Menschen

Veranstaltungen
Kognition und Motorik bei älter werdenden Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Einschränkungen
Das neue Erwachsenenschutzrecht in der Praxis der Altersarbeit

Aus dem aktuellen Kursangebot
Freiwilligenarbeit: Grundlagen, Konzepte, Standards und Grenzen
Fachkurs Support für Angehörige und Freiwillige in Betreuungssituationen

Weiterbildung
Studiengänge
Schnuppern

Nächste Infoveranstaltung
Master-, Diploma-, Zertifikats-Studiengänge des Instituts Alter

Zum Vormerken
Nationaler SGG-Kongress zum Schwerpunktthema alter@technik
 
 

Im Fokus

Zu Hause alt werden: Wer bezahlt die Pflege?

Möglichst lange zu Hause wohnen – diesen Wunsch haben viele Seniorinnen und Senioren. Er entspricht auch dem politischen Willen «ambulant vor stationär». Tatsächlich lebt eine überwiegende Mehrheit der Menschen auch im hohen Alter noch zu Hause; viele sind dabei auf Hilfe angewiesen. Ihre Betreuung kostet jährlich Milliarden. Wer soll dafür aufkommen? Pro Senectute hat anlässlich des internationalen Tages der älteren Menschen (1. Oktober) die Politik in die Pflicht genommen, Lösungen zu finden.

Tagesschau, 1. Oktober 2015
Rendez-vous, 1. Oktober 2015

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Aus der Forschung

Bilderreisen: Kunstbetrachtung mit demenzkranken Menschen

Bedürfnisgerechte Aktivitäten haben für demenzkranke Menschen positive Wirkungen auf ihr Wohlbefinden und sind wichtige Faktoren zur Förderung ihrer Lebensqualität. Dabei sind Aktivitäten wie eine geleitete Kunstbetrachtung, die die demenzkranken Menschen auf einer emotionalen Ebene ansprechen, besonders förderlich. Sie ermöglichen Demenzkranken die soziale Teilhabe und fördern ihre gesellschaftliche Integration.
Verschiedene Museen weltweit bieten, diesen Erkenntnissen folgend, mittels der Methode TimeSlips geführte Kunstbetrachtungen für demenzkranke Menschen und deren Angehörige oder andere Begleitpersonen an.
Basierend auf diesen positiven Erfahrungen initiierte das Kindermuseum Creaviva im Rahmen des Projekts «Klee ohne Barrieren» ein eigenes Projekt, in dem durch eine wissenschaftliche Begleitung insbesondere die erweiterte Fragestellung verfolgt wurde, ob die Betrachtung abstrakter Werke anhand der TimeSlips-Methode bei Menschen mit einer Demenzerkrankung zusätzliche Erlebnisqualität ermöglicht.
Die Untersuchung wurde im Institut Alter unter der Leitung von Dr. Regula Blaser durchgeführt.

«Bilder-Reisen – Kunstbetrachtung mit demenzkranken Menschen» (impuls 3/2015)

Schlussbericht als PDF

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Veranstaltungen

Kognition und Motorik bei älter werdenden Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Einschränkungen

18. Januar 2016, 13.00–16.45 Uhr
Eine Veranstaltung zu den Themen Mobilitätserhalt, Sturzprävention und Promotion von kognitiver Fitness im Alter.
Referent: Prof. Dr. med. Reto W. Kressig, Extraordinarius für Geriatrie, Universität Basel, Chefarzt und Leiter Universitäre Altersmedizin, Felix Platter-Spital, Basel

Weitere Informationen und Online-Anmeldung

Das neue Erwachsenenschutzrecht in der Praxis der Altersarbeit

12. Januar 2016, 08.45–16.45 Uhr
Die Impulsveranstaltung vertieft relevante Themen und bietet Gelegenheit zu einem Erfahrungsaustausch.
Referent: Prof. Marco Zingaro, Fürsprecher, Dozent am Fachbereich Soziale Arbeit der BFH, Arbeitsausschuss KOKES

Weitere Informationen und Online-Anmeldung

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Aus dem aktuellen Kursangebot

Freiwilligenarbeit: Grundlagen, Konzepte, Standards und Grenzen

23. November 2015, 8.45–16.45 Uhr und 24. November 2015, 8.45–12.15 Uhr
Freiwilligenarbeit ergänzt und unterstützt bezahlte Arbeit, tritt jedoch nicht in Konkurrenz zu ihr. Sie wird unentgeltlich geleistet, dennoch ist sie für den Betrieb nicht unentgeltlich. Freiwillige brauchen eine Einführung, Begleitung und Unterstützung. Welche Bereiche sind geeignet für Freiwilligenarbeit? Welche Ansprüche und Motive haben Freiwillige für ihr Engagement? Wie werden sie rekrutiert, begleitet und aus ihrem Engagement wieder entlassen?
Dozentin: Barbara von Escher, Psychologin FSP, Geschäftsführerin BENEVOL Biel

Weitere Informationen und Online-Anmeldung

Fachkurs Support für Angehörige und Freiwillige in Betreuungssituationen

10,5 Kurstage, 7./8. Januar, 14.–16. März, 6./7. April, 9./10. Mai und 4./5. Juli 2016
Inhalte: Case Management und interdisziplinäre Zusammenarbeit; Calgary-Familien-Modell; systemisch-ökologische Beratung; Beratungsansatz Ressourcen- und Sozialraumorientierung/RSO

Weitere Informationen und Online-Anmeldung

Unser umfangreiches Kursangebot im Überblick

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Weiterbildung

Schnuppern

Nutzen Sie die Möglichkeit, unsere Studiengänge durch den Besuch eines Kurses (max. 2 Tage) kennenzulernen. Wenn Sie sich innert einem halben Jahr nach Ihrem Kursbesuch für einen Studiengang anmelden, wird Ihnen die bezahlte Kursgebühr von den Gesamtkosten des Studiengangs abgezogen.

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Nächste Infoveranstaltung

Master-, Diploma-, Zertifikats-Studiengänge des Instituts Alter

Die nächste Infoveranstaltung findet statt am 27. Oktober 2015 um 18.15 Uhr in Bern.

Haben Sie Fragen zu Ihren Weiterbildungsmöglichkeiten am Institut Alter? Wir bieten Ihnen gerne auch individuelle Beratung an.

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Zum Vormerken

Nationaler SGG-Kongress zum Schwerpunktthema alter@technik

28./29. Januar 2016 an der Universität Freiburg
Technische Lösungen können dazu beitragen, dass Menschen bis in hohe Alter selbstständig leben können. Ihr Einsatz ist jedoch umstritten: Was sind ihre Möglichkeiten und wo liegen die Grenzen? Welche Erfahrungen gibt es in Wissenschaft und Praxis? Welche ethischen Fragen stellen sich? Der Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Gerontologie beschäftigt sich im Januar 2016 mit diesen Fragen.

Weitere Informationen und Online-Anmeldung

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