Aktuelles und Hintergründe aus dem Institut Alter der BFH
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13.06.2017

Newsletter des Instituts Alter

Der Newsletter des Instituts Alter der BFH erscheint fünf- bis sechsmal jährlich. Er informiert Sie über Aktualitäten aus dem Institut, über Fachbeiträge, laufende Fachdiskussionen und spannende Weiterbildungsangebote. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre. Haben Sie Fragen, Anregungen oder sonstiges Feedback? Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

Elsmarie Stricker, Leiterin Bildung Institut Alter
Michaela Maurer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Institut Alter
elsmarie.stricker@bfh.ch, michaela.maurernoSpam@bfh.ch ,T +41 31 848 36 73


Im Fokus
Herausforderung Digitalisierung

News
«Daheim statt Heim» oder mehr Vertrauen in die eigene Stärke

Aus der Forschung
Autonome Lebensführung dank Gerontotechnologie?

Aufgeschnappt
Biografiespiel führt in die Vergangenheit

Zukunftsweisend
Gutscheine für selbstbestimmtes Wohnen

News in eigener Sache
Neues Weiterbildungsprogramm erschienen

Weiterbildung
Studiengänge
Kurse und Fachkurse

Veranstaltungen
Impulsveranstaltung Demenz und Seele

Nächste Infoveranstaltungen
Master-, Diploma-, Zertifikats-Studiengänge des Instituts Alter

Publikationen
«Zimtmarlene - Texte aus der Innenwelt der Demenz»

Buchtipp
Die neue Psychologie des Alterns
 
 

Im Fokus

Herausforderung Digitalisierung

Die Veränderungen im Arbeitsmarkt betreffen auch ältere Arbeitnehmende. Wo und wie setzt man Menschen im Alter 50+ am besten ein? Welche Anforderungen kommen auf die älteren Arbeitnehmenden zu? Wo sind die Arbeitgebenden gefordert? Die Berner Fachhochschule lud im April zu einem Abend unter dem Titel «Flexibilisierung und Digitalisierung der Arbeit - Eine Chance für die Generation 50+?» ein. Dabei kamen unterschiedliche Seiten zu Wort.

Beitrag auf dem BFH-Forschungsblog knoten & maschen: «Die Generation 50+ in der Arbeitswelt 4.0»

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News

«Daheim statt Heim» oder mehr Vertrauen in die eigene Stärke

Bis zum Lebensende zu Hause wohnen bleiben. Viele pflegebedürftige und alte Menschen möchten, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht. Neben externer Unterstützung oder baulichen Veränderungen braucht es auch die Mitarbeit der Pflegebedürftigen selber, die möglichst viele Aufgaben selbständig erledigen sollen. Dies braucht viel Mut, den Einsatz von Angehörigen und weiteren Bekannten. Dass es sich lohnt, sich auf diese Herausforderung einzulassen, zeigt ein Beitrag der Sendung «Echo der Zeit» des Schweizer Radios SRF.

Zur Sendung «Echo der Zeit» vom 22. Mai 2017

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Aus der Forschung

Autonome Lebensführung dank Gerontotechnologie?

Neue Technologien sollen dazu beitragen, dass ältere Menschen länger in ihren eigenen vier Wänden leben können. Nicht nur mechanische Geräte wie Rollatoren oder Sehhilfen, sondern auch digitale, vernetzte und intelligente Technologien könnten zu einer Hilfe für ältere Menschen werden. Mit diesen sogenannten gerontotechnologischen Hilfsmitteln sind hohe Erwartungen verbunden. Ihr Nutzen wurde bislang aber kaum untersucht. Der Frage, ob ältere Menschen dank Gerontotechnologie tatsächlich länger zu Hause leben können, ging Christina Seyler in ihrer Masterarbeit nach.

«Länger zu Hause wohnen dank Gerontotechnologie?» (impuls 2/2017)

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Aufgeschnappt

Biografiespiel führt in die Vergangenheit

Das Spiel «Haarnadel und Poschettli» beinhaltet Fragekarten zu sechs Themenkreisen, von der Kindheit über die Familie bis zur Freizeit. Die Spielregeln sind einfach: Man würfelt, zieht eine Karte und erzählt dann, wenn man möchte, eine Geschichte aus dem eigenen Leben. Einmachgläser, deren Inhalt zum Erzählen anregen soll und Musikkarten gehören auch zum Spiel. Zieht man eine Musikkarte, wird das entsprechende Lied abgespielt. Entwickelt wurde das Biografiespiel von fünf Studierenden der höheren Fachschule für Sozialpädagogik Luzern im Rahmen einer Projektarbeit. Im Alterszentrum, in dem es während der Pilotphase getestet wurde, ist das Spiel schon regelmässig im Einsatz.

Zum Artikel «Spielerische Reise in die Vergangenheit», Curaviva Gazette, S. 12f, Dezember 2016

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Zukunftsweisend

Gutscheine für selbstbestimmtes Wohnen

Die Stadt Luzern möchte mit Betreuungsgutscheinen für betagte Personen eine Pionierrolle übernehmen. So sollen ab dem Jahr 2018 während eines dreijährigen Pilotprojektes ältere Menschen finanzielle Unterstützung in Form von Gutscheinen erhalten. Betagte Personen, die wenig Geld besitzen, sollen dank den Gutscheinen weiterhin zu Hause statt im Heim leben können. Diese Unterstützung kommt aber erst ins Spiel, wenn keine andere Möglichkeit der Finanzierung mehr besteht. Der jeweilige Betrag wird dem Einkommen, Vermögen und Unterstützungsbedarf der Betroffenen angepasst.

Zur Sendung «Rendez-vous» vom 1. Mai 2017

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News in eigener Sache

Neues Weiterbildungsprogramm erschienen

Auf unserer Webseite finden Sie das neue Weiterbildungsprogramm 2017/2018.
Möchten Sie unser Weiterbildungsprogramm gerne per Post erhalten? Dann melden Sie sich unter weiterbildung.alternoSpam@bfh.ch.

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Weiterbildung

Studiengänge

Im Herbst 2017 starten folgende Studienangebote:

CAS / DAS Demenz und Lebensgestaltung (mit Fachvertiefung Angehörigen-Support)

Der Studiengang befähigt Menschen, sich gezielt und wirksam für die Lebensgestaltung und Lebensqualität von Menschen mit Demenz einzusetzen. In dieser Durchführung des Studiengangs wird dem Support der Angehörigen von Menschen mit einer Demenz ein besonderes Gewicht gegeben. Der Studiengang eignet sich deshalb besonders für Personen, die auch mit der Beratung von Angehörigen im ambulanten oder stationären Kontext betraut sind.

Beginn: September 2017, Dauer 13 Monate
Anmeldeschluss: 15. August 2017
Weitere Informationen und Online-Anmeldung

CAS Altern systemisch betrachtet

Die Lebenssituationen älterer Menschen sind als das vorläufige Ergebnis eines Zusammenspiels von verschiedenen Ebenen des Person-Umwelt-Systems zu verstehen. Wie wirken sich Veränderungen in einem der Teilbereiche auf andere Bereiche aus? Wie beeinflussen sie die subjektive Lebensqualität des Einzelnen und das gesamte System? Und wie lassen sich aus diesen Erkenntnissen wirkungsvolle und tragfähige Lösungen ableiten?

Beginn: Oktober 2017, Dauer 8 Monate
Anmeldeschluss: 15. September 2017
Weitere Informationen und Online-Anmeldung

CAS / DAS Demenz und Lebensgestaltung (Standard)

Der Studiengang befähigt Menschen, sich gezielt und wirksam für die Lebensgestaltung und Lebensqualität von Menschen mit Demenz einzusetzen. Er vermittelt innovatives Fach- und Gestaltungswissen, entsprechend dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Praxis. Unter dem Fokus der Lebensgestaltung werden durch den mehrperspektivischen Ansatz Voraussetzungen für die Gestaltung einer optimalen Betreuungsqualität geschaffen, in denen die verschiedenen familiären, sozialräumlichen und institutionellen Bezugspersonenkonstruktiv zusammenarbeiten können.

Beginn: November 2017, Dauer 12 Monate
Anmeldeschluss: 15. Oktober 2017
Weitere Informationen und Online-Anmeldung

CAS Angehörigen-Support kompakt

Pflegende und betreuende Angehörige leisten nicht selten einen Einsatz, der mit hohen zeitlichen, physischen und psychischen Anforderungen verbunden ist. Wenn sie dafür den nötigen Support (Unterstützung, Begleitung, Anleitung, Entlastung) erhalten, können sie ihre grosse und oft über Jahre dauernde Aufgabe als kompetenzerweiternd, erfüllend und sinnstiftend erfahren und gestalten. Der Studiengang vermittelt in kompakter Form die nötigen theoretischen und praktischen Grundlagen, damit Support-Angebote für Angehörige professionell und wirksam erbracht und in unterschiedlichen institutionellen Rahmen dem jeweiligen Bedarf entsprechend aufgebaut werden können.

Beginn: November 2017, Dauer 12 Monate
Anmeldeschluss: 1.November 2017
Weitere Informationen und Online-Anmeldung

Alle Informationen zu unseren vielfältigen MAS-, DAS- und CAS-Studiengängen

Kurse und Fachkurse

Neben den Studiengängen finden Sie auf unserer Website ein vielfältiges Angebot an Kursen (1-3 Tage) oder Fachkursen (8-12 Tage). Diese Angebote entsprechen in der Regel kleineren in sich abgeschlossenen thematischen Einheiten aus unseren Studiengängen.

Nutzen Sie die Möglichkeit, unsere Studiengänge auf diese Weise kennenzulernen. Wenn Sie sich innert einem halben Jahr nach Ihrem Kursbesuch für einen Studiengang anmelden, wird Ihnen auf Antrag die bezahlte Kursgebühr (max. 2 Tage) von den Gesamtkosten des Studiengangs abgezogen.

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Veranstaltungen

Impulsveranstaltung Demenz und Seele

Impulsveranstaltung mit Buchvernissage zum Weltalzheimertag am 21. September 2017 ab 17.00 Uhr.

In Zusammenarbeit mit alzheimer bern und Domicil Bethlehemacker
Programm und Anmeldung

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Nächste Infoveranstaltungen

Master-, Diploma-, Zertifikats-Studiengänge des Instituts Alter

Die nächsten Infoveranstaltungen finden statt am:

4. Juli 2017 um 18.15 Uhr in Bern

28. August 2017 um 18.15 Uhr in Zürich

29. August 2017 um 18.15 Uhr in Bern

Haben Sie Fragen zu Ihren Weiterbildungsmöglichkeiten am Institut Alter? Wir bieten Ihnen gerne auch individuelle Beratung an.

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Publikationen

«Zimtmarlene - Texte aus der Innenwelt der Demenz»

Thomas Jeneltens Gedichtband enthält wunderschöne, feinfühlige Lyrik zum schwierigen Thema Demenz. Den Ursprung nahm das literarische Projket an einer Weiterbildung des Instituts Alter.

Artikel der Freiburger Nachrichten
Webseite von Thomas Jenelten

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Buchtipp

Die neue Psychologie des Alterns

Wir altern heute später, länger und anders als frühere Generationen. In unseren Köpfen ist diese Veränderung aber noch nicht angekommen. Es herrschen nach wie vor Vorstellungen vom Altwerden und –sein vor, die nicht mehr gültig sind. Was sind denn nun eigentlich die Herausforderungen des höheren Alters heute? Wie können wir uns individuell auf das Alter vorbereiten? Prof. Dr. Hans-Werner Wahl von der Universität Heidelberg, der auch in den Studiengängen des Instituts Alter unterrichtet, zeichnet in seinem neusten Buch anhand aktuellster Forschungsergebnisse ein differenziertes Bild dieser vielschichtigen Phase unseres Lebens. Er zeigt uns auf, dass wir dem höheren Lebensalter entspannt entgegensehen und es aktiv gestalten können.
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