Aktuelles und Hintergründe aus dem Institut Alter der BFH
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12.06.2014

Newsletter des Instituts Alter

Der Newsletter des Instituts Alter der BFH erscheint 5x jährlich. Er informiert Sie über Aktualitäten aus dem Institut, über Fachbeiträge, laufende Fachdiskussionen und spannende Weiterbildungsangebote. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre. Haben Sie Fragen, Anregungen oder sonstiges Feedback? Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

Freundliche Grüsse
Elsmarie Stricker, Leiterin Bildung
elsmarie.strickernoSpam@bfh.ch, T +41 31 848 36 73


Im Fokus
Nationale Demenzstrategie: Die Umsetzung beginnt
In jeder Spitex, jedem Pflegeheim, jeder Altersberatungsstelle mindestens eine Demenzfachperson

Aufgeschnappt
Gelassenheit als Lebenskunst im Hinblick auf das Älterwerden
Die Schätze der Babyboomer

Veranstaltungen
Impulsveranstaltung «Die innere Erlebniswelt von Menschen mit Demenz»
Abendveranstaltung «Ein Gläschen in Ehren …»

Weiterbildung
Fachkurs Koordinatorin/Koordinator im Familienrat – Family Group Conference [neu]
Vollständiges Weiterbildungsangebot

Nächste Infoveranstaltungen
Master-, Diploma-, Zertifikats-Studiengänge des Instituts Alter

News in eigener Sache
«Gerontologisches Fachwissen für Pflege- und Sozialberufe»

Medienspiegel
Altersfreitod: «Oft liegt eine unbehandelte Altersdepression vor»
 
 

Im Fokus

Nationale Demenzstrategie: Die Umsetzung beginnt

Der «Dialog Nationale Gesundheitspolitik» hat am 21. November 2013 die nationale Demenzstrategie 2014-2017 verabschiedet. Nun geht es an die Umsetzung: Der offizielle Kick-off hat am 27. Mai 2014 in Bern stattgefunden. Der Fokus der Veranstaltung lag auf der Präsentation der priorisierten Projekte aus den vier Handlungsfeldern sowie auf der Vernetzung der Akteure.
Kurzfassung und Übersicht der Handlungsfelder (PDF)
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In jeder Spitex, jedem Pflegeheim, jeder Altersberatungsstelle mindestens eine Demenzfachperson

Gemäss Ziel 7 der nationalen Demenzstrategie 2014-2017 sollen Fachpersonen in allen Gesundheits- und Sozialberufen sowie im ambulanten und stationären Setting über hohe Handlungskompetenz in Diagnostik, Behandlung, Betreuung und Pflege demenzkranker Menschen verfügen. Mit dem interdisziplinären Weiterbildungsstudiengang DAS Demenz und Lebensgestaltung bietet das Institut Alter ein hochstehendes, bedarfsgerechtes Bildungsangebot für Fachpersonen unterschiedlicher Disziplinen sowie Führungspersonen (bspw. Heimleiterinnen und Heimleiter) an. Als Dozierende wirken namhafte Demenzexpertinnen und -experten aus der Schweiz und Deutschland mit. Im November 2014 beginnt die sechste Durchführung.
Weitere Informationen und Anmeldung

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Aufgeschnappt

Gelassenheit als Lebenskunst im Hinblick auf das Älterwerden

Gelassen sollten wir dem Alt-Sein begegnen und es als Wahrheit akzeptieren, so Wilhelm Schmid. Der Philosoph, der sich seit Jahren der Lebenskunst verpflichtet fühlt, hat ein kleines Buch zum Alter vorgelegt. Er plädiert dafür, nicht alle Kräfte im Kampf rund um das Älterwerden zu verpulvern. Gegen das Alter zu leben erweise sich mit Blick auf die Endlichkeit sowieso als Irrtum.  In der SRF-Sendung «Reflexe» erzählt der 60-jährige Philosoph auch von seinem persönlichen Umgang mit dem Altwerden.
Reflexe, Schweizer Radio SRF 2, 16. Mai 2014

Schmid, Wilhelm (2014): Gelassenheit: Was wir gewinnen, wenn wir älter werden. Suhrkamp.

Die Schätze der Babyboomer

Margrit Stamm ist eine Frau der ersten Stunde, wenn es um Begabungsforschung in der Schweiz geht. Nachdem die Pädagogikprofessorin die Kinder und fremdländischen Jugendlichen diesbezüglich wissenschaftlich untersucht hat, ist sie nun bei ihrer eigenen Altersgruppe angekommen: bei den Babyboomern.

Deren Ressourcen und Expertise seien von unschätzbarem Wert und dürften weder individuell noch gesellschaftlich vernachlässigt werden, fordert die Expertin mit einer Studie, die zum Umdenken anregt und landläufige Bilder des dritten Lebensabschnittes in Frage stellt. Cornelia Kazis im Gespräch mit Margrit Stamm:
Kontext, Schweizer Radio SRF 2, 22. April 2014

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Veranstaltungen

Impulsveranstaltung «Die innere Erlebniswelt von Menschen mit Demenz»

2. Juli 2014
Dozentin: Nicole Richard, Dipl. Pädagogin, dipl. Psychogerontologin, Institut für Integrative Validation, D-Kassel
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Abendveranstaltung «Ein Gläschen in Ehren …»

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe, die vom Institut Alter und dem Schweizerischen Roten Kreuz im Jahr 2014 unter dem Titel «Vielfalt des Alterns» angeboten wird, findet am 7. August 2014 die nächste Veranstaltung statt. Es geht dabei um Alkohol und Medikamentenmissbrauch im Alter. Referent ist Dr. rer. pol. Harald Klingemann.
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Reservieren Sie sich schon heute die weiteren Daten der öffentlichen Vortragsreihe:
4. September / 2. Oktober / 4. Dezember jeweils ab 16.45 Uhr

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Weiterbildung

Fachkurs Koordinatorin/Koordinator im Familienrat – Family Group Conference [neu]

8 Kurstage, Dezember 2014 bis September 2015
Der Familienrat (Family Group Conference) ist ein in Neuseeland entwickeltes Interventionsverfahren, bei dem ein weit gefasstes Netz von Personen aus dem sozialen Umfeld von Betroffenen in die Hilfeplanung miteinbezogen wird. Die Methode gewährleistet, dass Lösungsansätze von betroffenen Menschen und deren Lebenswelt mitgetragen und akzeptiert werden. Der Familienrat kann auch in der Arbeit mit Menschen mit Pflege-, Betreuungs- oder Unterstützungsbedarf sowie mit pflegenden Angehörigen eingesetzt werden. In mehreren Ländern Europas ist die Methode Familienrat gesetzlich verankert. In der Schweiz gewann das Verfahren in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung. Die Weiterbildung qualifiziert Sie zur Koordinatorin bzw. zum Koordinator im Familienrat. 
Weitere Informationen und Anmeldung

Dieses, sowie viele weitere neue und bisherige Kursangebote finden Sie auf unserer Website

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Nächste Infoveranstaltungen

Master-, Diploma-, Zertifikats-Studiengänge des Instituts Alter

Informieren Sie sich über unser umfassendes Studienangebot und die verschiedenen Abschlussmöglichkeiten. Die nächste Infoveranstaltung des Instituts Alter findet am Montag, 30. Juni 2014 in Bern statt.

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News in eigener Sache

«Gerontologisches Fachwissen für Pflege- und Sozialberufe»

Das ab Mitte Juni 2014 im Buchhandel erhältliche Lehrbuch der Gerontologie schlägt Brücken zwischen den Disziplinen und leistet Verständigungsarbeit zwischen Pflege und Sozialer Arbeit. Die beiderseitige Kenntnis gerontologischer Grundlagen, der Dialog und die Zusammenarbeit der Disziplinen werden gefördert. Ausgewiesene Expertinnen und Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben mit Einführungen, Lernzielen, Fallbeispielen, Aufgaben, Kontroversen, Schlussfolgerungen und weiterführenden Literaturhinweisen ein Grundlagenwerk erstellt, das der Lehre und Weiterbildung in den verschiedenen Disziplinen dient. 

Becker, Stefanie und Brandenburg Hermann (Hrsg., 2014): Lehrbuch Gerontologie. Gerontologisches Fachwissen für Pflege- und Sozialberufe – eine interdisziplinäre Aufgabe. Bern: Verlag Hans Huber.

Lesen Sie auch den Beitrag von Stefanie Becker in der Mai-Ausgabe des Magazins «impuls»

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Medienspiegel

Altersfreitod: «Oft liegt eine unbehandelte Altersdepression vor»

Die Sterbehilfeorganisation «Exit» hat in ihrer Generalversammlung vom 24. Mai 2014 beschlossen, gesunden älteren Menschen den erleichterten Zugang zum «Alters- oder Bilanzfreitod» zu ermöglichen. Das Institut Alter beobachtet diese Entwicklung mit Besorgnis.

Hören Sie dazu Prof. Dr. Stefanie Becker, Leiterin des Instituts Alter, in der SRF-Sendung «Echo der Zeit» vom 24. Mai 2014.

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