Aktuelles und Hintergründe aus dem Institut Alter der BFH
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14.03.2017

Newsletter des Instituts Alter

Der Newsletter des Instituts Alter der BFH erscheint 5-6x jährlich. Er informiert Sie über Aktualitäten aus dem Institut, über Fachbeiträge, laufende Fachdiskussionen und spannende Weiterbildungsangebote. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre. Haben Sie Fragen, Anregungen oder sonstiges Feedback? Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

Elsmarie Stricker, Leiterin Bildung Institut Alter
elsmarie.stricker@bfh.ch, T +41 31 848 36 73


Im Fokus
Den Ruhestand persönlich gestalten
„Entwicklungslandschaft 66“ - Interprofessionelle Handlungskompetenzen in Altersfragen

Aufgeschnappt
Ein Alterszentrum macht Theater

Zukunftsweisend
Care Farming – Demenz-Betreuung auf dem Bauernhof

Weiterbildung
Studiengänge
Kurse und Fachkurse

Veranstaltungen
Flexibilisierung und Digitalisierung der Arbeit: Eine Chance für die Generation 50+?
Impulstag Musikbasierte Altersarbeit und Seniorenrhythmik

Nächste Infoveranstaltung
Master-, Diploma-, Zertifikats-Studiengänge des Instituts Alter

Buchtipp
Von der Entdeckung älterer Mitarbeitender
 
 

Im Fokus

Den Ruhestand persönlich gestalten

Der Zeit nach dem Erwerbsleben einen sinnvollen Inhalt geben, das wünschen sich die meisten Erwerbstätigen. Laut dem Altersforscher Urs Kalbermatten soll das Alter nicht bloss Ruhestand sein. Für ihn geht es in diesem Lebensabschnitt auch darum, Neues zu machen, sich begeistern zu können und dem Alter eine persönliche Note zu geben. Der pensionierte Gerontologe sieht das Alter als Chance für eine breitere Lebensgestaltung, die Freiheit zu haben, das zu tun, woran man Freude hat und worin man Sinn findet.
«Wir brauchen ein begeistertes Alter», Bund-Artikel vom 9. Februar 2017

„Entwicklungslandschaft 66“ - Interprofessionelle Handlungskompetenzen in Altersfragen

Die demografische Alterung stellt die Gesellschaft vor grosse Herausforderungen. Um geeignete Lösungen entwickeln zu können, braucht es Verbindungsstellen zwischen Disziplinen und Professionen. Das Institut Alter hat in Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Soziale Arbeit, Wirtschaft und Architektur das Weiterbildungsprojekt «Entwicklungslandschaft 66» konzipiert. Es soll zu Beginn des Jahres 2018 erstmals starten. Anders als herkömmliche Weiterbildungsangebote sollen nicht hauptsächlich Einzelkundinnen und -kunden angesprochen werden, sondern öffentliche Organisationen sowie privatwirtschaftliche Unternehmen.
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Aufgeschnappt

Ein Alterszentrum macht Theater

Schon zum vierten Mal führen die Bewohnerinnen und Bewohner des Zürcher Alterszentrum Klus Park ein Theater auf. Inhaltlich geht das Theaterstück auf Episoden aus dem langen Leben der Bewohnenden ein. Die Aufführungen zeigen aber auch, wie viel Potenzial und Ressourcen in den hochbetagten Menschen stecken. Die Menschen werden in all ihrer Vielfalt gezeigt, das Alter rückt dabei in den Hintergrund.

Premiere: Samstag, 6. Mai 2017, 15 Uhr im Theatersaal, Alterszentrum Klus Park, Zürich.
Weitere Aufführungen: 7. Mai – 13. Mai – 14. Mai – 27. Mai – 28. Mai, jeweils um 15 Uhr.
Mehr Informationen anfangs April 2017 auf www.stadt-zuerich.ch/az-kluspark.

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Zukunftsweisend

Care Farming – Demenz-Betreuung auf dem Bauernhof

Je fortgeschrittener die Demenz, umso grösser der Betreuungsaufwand. Pflegende Angehörige warten oftmals sehr lange, bis sie eine Fremdbetreuung in Betracht ziehen und gehen somit an ihre Belastungsgrenzen oder darüber hinaus. In solchen Momenten sind die Angehörigen auf Hilfe von aussen angewiesen. Dass dies auch in Form eines Aufenthaltes eines Menschen mit Demenz auf einem Bauernhof sein kann, zeigt ein Beitrag des Schweizer Fernsehens SRF in der Sendung „Puls“.
Zur Sendung „Puls“ vom 6. Februar 2017

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Weiterbildung

Studiengänge

Im Sommer/Herbst 2017 starten unter anderem folgende Studienangebote:

CAS Altern im gesellschaftlichen Kontext

Durch die demografische Alterung werden soziale, ethische, politische, wirtschaftliche und rechtliche Fragen aufgeworfen, auf die eine Gesellschaft als Gesamtheit Antworten finden muss. Der Studiengang beleuchtet die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in denen unsere «Kultur des Alterns» entsteht. Neben Grundsätzen der Alterspolitik, werden auch rechtliche und volkswirtschaftliche Zusammenhänge geklärt, Grundfragen gerontologischer Ethik aufgeworfen, Diskurse zu Bildungsarbeit und gesellschaftlicher Partizipation älterer Menschen geführt, über technologische Entwicklungen informiert und Themen wie Wohnen im Alter vertieft.

Beginn: Juni 2017, Dauer 8 Monate
Anmeldeschluss: 30. Mai 2017
Weitere Informationen und Online-Anmeldung


CAS Altern im gesellschaftlichen Kontext aus der Perspektive einer Absolventin:

„Es war für mich enorm spannend, die Palette an Themenfeldern aus Politik, Ethik, Psychologie, Soziologie und Theologie präsentiert zu bekommen und ich hatte den Eindruck, für meine jetzige Aufgabe sehr gut vorbereitet zu sein. Die Dozierenden an der Berner Fachhochschule sind allesamt Expertinnen und Experten in ihrem Fachbereich, hochkompetente Fachleute mit enormem Engagement für ihr Thema.“

Lesen Sie das vollständige Interview mit Bettina Hübscher, Leiterin der Fachstelle für Altersfragen der Stadt Luzern.

CAS Musikbasierte Altersarbeit (neu)

In der Arbeit mit älteren Menschen haben bewusst gestaltete, musikalische Impulse und Aktivitäten ein grosses Potenzial. Musik ermöglicht Interaktion jenseits der rein sprachlichen Verständigung, sie ist für ältere Menschen aber auch bedeutsam, wenn sie zur Bewegung anregt. Rhythmik für Seniorinnen und Senioren erweist sich anhand von Praxiserfahrung und wissenschaftlicher Erhebungen als ein besonders wirksamer Beitrag zur Erhaltung der Mobilität und Lebensfreude älterer Menschen, aber auch zum Erhalten von kognitiven Fähigkeiten.

Dieser Lehrgang wird angeboten in Zusammenarbeit mit der Hochschule der Künste Bern (HKB) sowie dem Verein Erwachsenen- und Seniorenrhythmik nach Dalcroze und richtet sich an Personen, die mit älteren Menschen mit musikbasierten Interventionen und Bewegungselementen arbeiten. Angesprochen sind neben Rhythmiker/innen insbesondere auch Fachpersonen aus der soziokulturellen Animation, der Betreuung und Pflege, sowie der Aktivierung.

Lernen Sie das Angebot näher kennen am Impulstag vom 17. Juni 2017

Beginn: September 2017, Dauer 9 Monate
Anmeldeschluss 30. Juni 2017
Weitere Informationen …

Alle Informationen zu unseren vielfältigen MAS-, DAS- und CAS-Studiengängen

Kurse und Fachkurse

Neben den Studiengängen finden Sie auf unserer Website ein vielfältiges Angebot an Kursen (1-3 Tage) oder Fachkursen (8-12 Tage). Diese Angebote entsprechen in der Regel kleineren in sich abgeschlossenen thematischen Einheiten aus unseren Studiengängen.

Nutzen Sie die Möglichkeit, unsere Studiengänge auf diese Weise kennenzulernen. Wenn Sie sich innert einem halben Jahr nach Ihrem Kursbesuch für einen Studiengang anmelden, wird Ihnen auf Antrag die bezahlte Kursgebühr (max. 2 Tage) von den Gesamtkosten des Studiengangs abgezogen.

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Veranstaltungen

Flexibilisierung und Digitalisierung der Arbeit: Eine Chance für die Generation 50+?

Die Arbeitsmärkte werden sich in den nächsten Jahren stark verändern. Während traditionelle Berufsbilder unter Druck geraten, entsteht neuer Spielraum für kreative, analytische und kommunikative Tätigkeiten.

20. April 2017, 18.30 Uhr
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Impulstag Musikbasierte Altersarbeit und Seniorenrhythmik

17. Juni 2017, 8.30 – 16.30 Uhr
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Nächste Infoveranstaltung

Master-, Diploma-, Zertifikats-Studiengänge des Instituts Alter

Die nächste Infoveranstaltung findet statt am
4. April 2017 um 18.15 Uhr in Bern.

Haben Sie Fragen zu Ihren Weiterbildungsmöglichkeiten am Institut Alter? Wir bieten Ihnen gerne auch individuelle Beratung an.

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Buchtipp

Von der Entdeckung älterer Mitarbeitender

Franz Ebner sieht den demografischen Wandel als Ereignis mit Folgen und Chancen für  Arbeitgebende und Arbeitnehmende. In seinem Buch stellt er Aspekte des demografischen Wandels dar, die bisher wenig zur Sprache kommen. So setzt er sich mit Themen auseinander wie dem Verhalten des Arbeitgebers gegenüber der alternden Belegschaft oder mit der beruflichen Weiterbildung, welche die Beschäftigungsfähigkeit älterer Erwerbspersonen sichern soll.
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