Aktuelles und Hintergründe aus dem Institut Alter der BFH
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22-3-2016

Newsletter des Instituts Alter

Der Newsletter des Instituts Alter der BFH erscheint 5-6x jährlich. Er informiert Sie über Aktualitäten aus dem Institut, über Fachbeiträge, laufende Fachdiskussionen und spannende Weiterbildungsangebote. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre. Haben Sie Fragen, Anregungen oder sonstiges Feedback? Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

Elsmarie Stricker, Co-Leiterin Institut Alter
elsmarie.stricker@bfh.ch, T +41 31 848 36 73


Im Fokus
Gemeinden sind beim Thema Alter gefordert

News
Wenig Personal führt zu Zwangsmassnahmen bei Menschen mit Demenz

Aufgeschnappt
Sinn und Sinnlichkeit in der Pflege
Die Angst vor dem Vergessen

Aus der Forschung
Bewegungsbasierte Alltagsgestaltung mit Menschen in Alters- und Pflegeheimen

Weiterbildung
CAS Altern im gesellschaftlichen Kontext
CAS Angehörigen-Support kompakt [neu]
Studiengänge im Überblick
Tagung „Altern in Würde“ vom 21. April 2016

Nächste Infoveranstaltung
Master-, Diploma-, Zertifikats-Studiengänge des Instituts Alter

Medienspiegel
Partizipation der älteren Bevölkerung in Biel
 
 

Im Fokus

Gemeinden sind beim Thema Alter gefordert

Mit der demografischen Entwicklung der kommenden Jahre wird sich das Zusammenleben der Generationen verändern. Besonders die Gemeinden werden vor eine Reihe neuer Herausforderungen gestellt. Das Institut Alter unterstützt Gemeinden in ihren aktuellen und zukünftigen Aufgaben.

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News

Wenig Personal führt zu Zwangsmassnahmen bei Menschen mit Demenz

Demenzpatienten werden in der Alterspsychiatrie mitunter an Stuhl oder Bett fixiert, damit sie vor Stürzen bewahrt bleiben. Diese Zwangsmassnahmen kommen meist an Randzeiten zum Zug, wenn die Patienten unruhig sind und wenig Pflegepersonal anwesend ist. Dies zeigt eine Studie, welche Urs Pfister im Rahmen seiner Masterarbeit in Gerontologie am Institut Alter verfasste.
Artikel "Freiheitsbeschränkende Massnahmen bei Menschen mit Demenz" vom Impuls 1/2016

Das SRF Regionaljournal nahm die Studienergebnisse auf und stellte die Frage, inwiefern der Einsatz von freiheitsbeschränkenden Massnahmen gerechtfertigt werden kann.
Zur SRF-Sendung vom 20. Januar 2016

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Aufgeschnappt

Sinn und Sinnlichkeit in der Pflege

Die Fachstelle Demenz der Fachhochschule St. Gallen und die Viventis Stiftung prämieren am St. Galler Demenz-Kongress 2016 das beste Praxisprojekt zur Pflege und Begleitung von Menschen mit Demenz. Damit sollen innovative Praxisprojekte gefördert werden. Das Thema der diesjährigen Ausschreibung lautet „Sinn und Sinnlichkeit in der Pflege. Zwischen sinnbezogenem Handeln und sinnlichem Erfahren.“ Dabei geht es um innovative Projekte, bei denen spirituelle, religiöse oder körperliche Bedürfnisse für Menschen mit Demenz im Fokus stehen, zum Beispiel Projekte über Humor, Freude, Körperlichkeit, Essen, Hören oder Sehen.
Eingereicht werden können Projekte der Jahre 2014-2016, die sich in der Pilotphase befinden oder bereits umgesetzt sind.
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Die Angst vor dem Vergessen

Unter diesem Titel berichtete die „Schweiz am Sonntag“ vom 21.2.2016 über die neuen Zahlen von Alzheimer’s Disease International (ADI). Zudem fordert ADI ein Umdenken in der Betreuung. So sollen Patienten möglichst lange zu Hause betreut werden: „Viel zu früh kommen sie heute ins Pflegeheim und werden so gesellschaftlich isoliert, was das Krankheitsbild beschleunigt.“ Aber auch für Menschen in den Pflegeinstitutionen müsse die Betreuung neu gedacht und organisiert werden.

Zum Artikel

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Aus der Forschung

Bewegungsbasierte Alltagsgestaltung mit Menschen in Alters- und Pflegeheimen

Im Rahmen einer dreijährigen Studie wurde in sieben Alters- und Pflegeheimen im Kanton Bern das Modell „Bewegungsbasierte Alltagsgestaltung“ des Instituts Alter auf seine Wirkung überprüft. Dabei wurde das Bewegungsmodell in den Heimen im Rahmen eines 12-teiligen Bewegungskurses mit Heimbewohnern, Mitarbeitenden und Angehörigen durchgeführt. Durch die Schulungen konnte bei fast allen Heimbewohnern die Bewegungskompetenz in mindestens zwei Alltagsaktivitäten verbessert und die Angst vor Stürzen reduziert werden. Details und weitere Informationen zum Projekt finden sich im Schlussbericht.

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Weiterbildung

CAS Altern im gesellschaftlichen Kontext

Wie gehen wir als Gesellschaft mit dem Thema Alter um, welche Rollen weisen wir älteren und alten Menschen zu? Wie beeinflussen alte Menschen unser gesellschaftliches Zusammenleben, welchen sozialen Sachzwängen sind sie ausgesetzt? Wenn diese oder ähnliche Fragen Ihr Interesse wecken, dann ist der CAS Altern im gesellschaftlichen Kontext für Sie die ideale Weiterbildung!

25 Studientage zwischen Juni 2016 und Januar 2017.
Anmeldeschluss: 15. Mai 2016
Weitere Informationen und Online-Anmeldung         

CAS Angehörigen-Support kompakt [neu]

Möchten Sie sich im Themenfeld «Pflegende Angehörige» gezielt, fundiert und praxisorientiert weiterbilden? Sind Sie daran interessiert, institutionell (Pflegeheim, Spitex, Kirchgemeinde etc.) ein Unterstützungsangebot für Angehörige auf- oder auszubauen? Der seit 2008 bestehende Studiengang DAS Angehörigen- und Freiwilligen-Support wird ab November 2016 neu in einer kompakten Form als Certificate of Advanced Studies (CAS) angeboten. Das neue Angebot behält die zentralen und bewährten Inhalte bei, der inhaltliche Fokus wird dabei auf die Unterstützungsangebote für pflegende und betreuende Angehörige gelegt.

25 Studientage zwischen November 2016 und September 2017
Weitere Informationen und Online-Anmeldung

Studiengänge im Überblick

Im Sommer/Herbst 2016 starten die folgenden Studienangebote:

CAS Altern im gesellschaftlichen Kontext (Start Juni 2016)
CAS Altern – systemisch betrachtet (Start Oktober 2016)
CAS Angehörigen-Support kompakt (Start November 2016)
CAS Demenz und Lebensgestaltung – Grundlagen und konzeptionelles Handeln (Start November 2016)
DAS Demenz und Lebensgestaltung (Start November 2016)

Alle Informationen zu unseren vielfältigen MAS-, DAS- und CAS-Studiengängen

 

Tagung „Altern in Würde“ vom 21. April 2016

Die Tagung «Altern in Würde – eine Auseinandersetzung in Theorie und Praxis» setzt sich mit folgenden Fragen auseinander: Wie verstehen wir den Begriff der Würde? Wie wird Würde beim Älterwerden erfahren? Wie zeigt sich ein würdevoller Umgang in Situationen, in denen Menschen abhängig und auf Hilfe von Dritten angewiesen sind? Was bedeutet Würde in unserer leistungsorientierten, auf Selbstbestimmung ausgerichteten Gesellschaft?
Eine gemeinsame Veranstaltung der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn, der römisch-katholischen Landeskirche des Kantons Bern und des Instituts Alter.

Weitere Informationen
Programmflyer (PDF)

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Nächste Infoveranstaltung

Master-, Diploma-, Zertifikats-Studiengänge des Instituts Alter

Die nächste Infoveranstaltung findet statt am
12. April 2016 um 18.15 Uhr in Bern.

Haben Sie Fragen zu Ihren Weiterbildungsmöglichkeiten am Institut Alter? Wir bieten Ihnen gerne auch individuelle Beratung an.

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Medienspiegel

Partizipation der älteren Bevölkerung in Biel

Im Rahmen des Projekts „Altern in Biel – Aktiv im Netz“ will die Stadt Biel die Partizipation und Integration der älteren Bevölkerung in den Quartieren und in der städtischen Alterspolitik aktiv fördern. Um der sozialen Isolation im Alter entgegenzuwirken, sucht Biel zusammen mit der Berner Fachhochschule Wege hin zu einem städtischem Lebensumfeld, das die Nachbarschaftssolidarität stärkt, den Diskurs zwischen den Generationen fördert und private Initiativen unterstützt.

Zum Artikel in „Le journal du jura“

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