Aktuelles und Hintergründe aus dem Institut Alter der BFH
Wird der Newsletter in Ihrem Webmail nicht richtig dargestellt?
Newsletter online lesen »
 
 
View newsletter online
View newsletter online
09.04.2014

Newsletter des Instituts Alter

Der Newsletter des Instituts Alter der BFH erscheint 5x jährlich. Er informiert Sie über Aktualitäten aus dem Institut, über Fachbeiträge, laufende Fachdiskussionen und spannende Weiterbildungsangebote. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre. Haben Sie Fragen, Anregungen oder sonstiges Feedback? Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

Freundliche Grüsse
Elsmarie Stricker, Leiterin Bildung
elsmarie.strickernoSpam@bfh.ch, T +41 31 848 36 73


Im Fokus
Das Demenzzentrum soll mehr sein als ein Pflegeheim

Zukunftsweisend
Angehörige leisten viel

Veranstaltungen
Abendveranstaltung «Und so sind wir geblieben …»
Impulsveranstaltung «Die innere Erlebniswelt von Menschen mit Demenz»

Weiterbildung
Fachkurs Koordinatorin/Koordinator im Familienrat – Family Group Conference [neu]
CAS Altern im gesellschaftlichen Kontext
Vollständiges Weiterbildungsangebot

Nächste Infoveranstaltungen
Master-, Diploma-, Zertifikats-Studiengänge des Instituts Alter

News in eigener Sache
Vorankündigung: 2. Gerontologie-Symposium Schweiz «Leben im Alter»
Publikationen aus dem Institut Alter

Aus der Forschung
Demenzerkrankungen und Seh-/Hörsehbeeinträchtigungen
«Mach dich schlau» – Lern- und Lehrstrategien im Instrumentalunterricht 50+
Virtuelle Realitäten für Demenzkranke
 
 

Im Fokus

Das Demenzzentrum soll mehr sein als ein Pflegeheim

Im Berner Schönberg-Quartier ist am 2. April 2014 das Zentrum Schönberg eröffnet worden – eine Einrichtung zur Pflege von Menschen mit einer Demenzerkrankung und zur Begleitung von Menschen kurz vor dem Tod. Dazu gehört auch ein Wissenszentrum, in dem unter anderem begleitende Forschung und Bildung verankert sein werden. Das Institut Alter und der Fachbereich Gesundheit der BFH gehören zusammen mit den Universitären Psychiatrischen Dienste UPD zu den Partnern des neuen Zentrums.

Medienbeiträge zum Thema:

Der Bund online, 2. April 2014

Tagesgespräch, Radio SRF, 2. April 2014

SRF News, 2. April 2014

Berner Zeitung online, 2. April 2014

nach oben

 

Zukunftsweisend

Angehörige leisten viel

Angehörige übernehmen in Betreuungssituationen zuhause oder in Institutionen vielfältige und unterschiedliche Rollen und Aufgaben. Pro Senectute Frutigland mit den Altersheimen Frutigen und Reichenbach bietet im laufenden Jahr eine ganze Reihe von Informationsveranstaltungen für Angehörige an. Dazu kommt ein Angebot an Angehörigengruppen, damit Menschen in entsprechenden Lebenssituationen gezielt unterstützt werden können.
Veranstaltungsflyer (PDF)

Haben Sie Interesse daran, selber in diesem Bereich aktiv zu werden? Lassen Sie sich inspirieren und gezielt weiterbilden mit dem DAS Angehörigen- und Freiwilligen-Support.

nach oben

 

Veranstaltungen

Abendveranstaltung «Und so sind wir geblieben …»

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe, die vom Institut Alter und dem Schweizerischen Roten Kreuz im Jahr 2014 unter dem Titel «Vielfalt des Alterns» angeboten wird, findet am 8. Mai 2014 die nächste Veranstaltung statt. Es geht dabei um das vielfältige Altern von Migrantinnen und Migranten in der Schweiz. Referentin ist Hildegard Hungerbühler, lic.phil. Ethnologin und Gerontologin MAS.
Mehr...

Reservieren Sie sich schon heute die weiteren Daten der öffentlichen Vortragsreihe: 7. August / 4. September / 2. Oktober / 4. Dezember jeweils ab 16.45 Uhr

Impulsveranstaltung «Die innere Erlebniswelt von Menschen mit Demenz»

2. Juli 2014
Dozentin: Nicole Richard, Dipl. Pädagogin, dipl. Psychogerontologin, Institut für Integrative Validation, D-Kassel
Mehr...

nach oben

 

Weiterbildung

Fachkurs Koordinatorin/Koordinator im Familienrat – Family Group Conference [neu]

8 Kurstage, Dezember 2014 bis September 2015

Der Familienrat (Family Group Conference) ist ein in Neuseeland entwickeltes Interventionsverfahren, bei dem ein weit gefasstes Netz von Personen aus dem sozialen Umfeld von Betroffenen in die Hilfeplanung miteinbezogen wird. Die Methode gewährleistet, dass Lösungsansätze von betroffenen Menschen und deren Lebenswelt mitgetragen und akzeptiert werden. Der Familienrat kann auch in der Arbeit mit Menschen mit Pflege-, Betreuungs- oder Unterstützungsbedarf sowie mit pflegenden Angehörigen eingesetzt werden. In mehreren Ländern Europas ist die Methode Familienrat gesetzlich verankert. In der Schweiz gewann das Verfahren in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung. Die Weiterbildung qualifiziert Sie zur Koordinatorin bzw. zum Koordinator im Familienrat. 
Weitere Informationen und Anmeldung

Dieses, sowie viele weitere neue und bisherige Kursangebote finden Sie auf unserer Website

CAS Altern im gesellschaftlichen Kontext

25 Studientage, Juni 2014 bis Januar 2015

Dieser Studiengang sensibilisiert Sie für jene Alter(n)sfragen, die von der Gesellschaft als Ganzes beantwortet werden müssen. Sie werden mit den Errungenschaften der Alterspolitik vertraut und machen sich Gedanken zu alterspolitischen Zielsetzungen für die Zukunft. Sie kennen die Positionen von Verbänden und Interessengruppen, die sich für ältere Menschen einsetzen und können Lösungsansätze und Szenarien formulieren, die dazu beitragen, dass ältere Menschen eine aktive, gestaltende Rolle in Wirtschaft, Politik und Bildung spielen.
Weitere Informationen und Anmeldung

nach oben

 

Nächste Infoveranstaltungen

Master-, Diploma-, Zertifikats-Studiengänge des Instituts Alter

Informieren Sie sich über unser umfassendes Studienangebot und die verschiedenen Abschlussmöglichkeiten. Die nächsten Infoveranstaltungen des Instituts Alter finden am Dienstag, 29. April 2014 in Bern und am Mittwoch, 5. Mai 2014 in Zürich statt.

nach oben

 

News in eigener Sache

Vorankündigung: 2. Gerontologie-Symposium Schweiz «Leben im Alter»

Unter dem Titel «LebensWerte» findet vom 15. bis 17. April 2015 das 2. Gerontologie-Symposium Schweiz «Leben im Alter» im Kornhausforum Bern statt. Pro Senectute Schweiz und das Institut Alter organisieren diese deutsch-französische Bildungsveranstaltung alle zwei Jahre. Reservieren Sie jetzt schon die Daten. Wir freuen uns auf einen interessanten Anlass. Mehr erfahren Sie auf unserer Webseite ab Ende September 2014.

Publikationen aus dem Institut Alter

Auf der Website des Instituts Alter werden unterschiedlichste Arten von Publikationen, die im Kontext von Bildungs- und Forschungsprojekten entstanden sind, einem interessierten Fachpublikum zum Download zugänglich gemacht. Die Seite wird laufend ergänzt.
Hier finden Sie die gesammelten Publikationen

nach oben

 

Aus der Forschung

Demenzerkrankungen und Seh-/Hörsehbeeinträchtigungen

Eine vom Schweizerischen Zentralverein für das Blindenwesen dem Institut Alter in Auftrag gegebene Studie untersucht die wechselseitige Beeinflussung von Demenzerkrankungen und Seh- oder Hör-/Sehbeeinträchtigungen in der Diagnostik bei älteren Menschen. Dabei wurden standardmässig eingesetzte Instrumente in der Sinnesdiagnostik (Visus, Akustik) im Hinblick auf ihre Anwendbarkeit für Menschen mit einer Demenzerkrankung sowie umgekehrt Methoden der Demenzabklärung in Bezug auf ihre diagnostische Genauigkeit für Menschen mit Seh- und Hörsehbeeinträchtigungen untersucht.
Weitere Informationen im Synthesebericht (PDF)

«Mach dich schlau» – Lern- und Lehrstrategien im Instrumentalunterricht 50+

Personen 50+ sind an Musikschulen eine wachsende Zielgruppe mit vielfältigen Potenzialen. Die Hochschule der Künste Bern untersucht in Zusammenarbeit mit dem Institut Alter, welche Lern- und Lehrstrategien für Menschen ab dem mittleren Lebensalter, die erstmals oder nach einer längeren Pause Instrumentalunterricht nehmen, angepasst sind. 
Nähere Informationen (PDF)
Hochschule der Künste
Interessieren Sie sich für den Studiengang CAS Musikalisches Lernen im Alter?

Virtuelle Realitäten für Demenzkranke

Im Wissen, dass in dieser Frage Meinungen in der Fachwelt weit auseinandergehen, beschäftigt sich das Institut Alter in einem laufenden Forschungsprojekt mit der Simulation von Realität in der Betreuung von Menschen mit Demenz. Untersucht wird die Auswirkung des Technikeinsatzes im Kontext des «Eisenbahnwaggons» im Domicil Bethlehemacker.

Erste Ergebnisse zeigen, dass die Menschen mit Demenz nie zur Nutzung des Technikangebotes aktiv aufgefordert werden. Bei den Bewohnenden, die es effektiv nutzen, trägt es auf verschiedene Arten zum Wohlbefinden und damit zu einer besseren Lebensqualität bei. Es fördert Interaktionen mit anderen Bewohnenden, Besuchern oder Pflegepersonal, es bietet Anregung oder knüpft an Erinnerungen an frühere Zeiten an. Entscheidend für diesen Erfolg ist jedoch, dass es ein hinter einem solchen Technikeinsatz stehendes Konzept gibt, das alle Mitarbeitenden der Wohnbereiche bzw. der gesamten Einrichtung mittragen.

nach oben